Winterthurer Stadtbaumeister fordert Tempo bei der Aufwertung der Strassen

Welches Gesicht wird Winterthur 2040 haben? Wo liegt das meiste Entwicklungspotenzial brach? Dieser Frage
widmen sich auch die Behörden derzeit. Der Stadtbaumeister fordert, bestehende Konzepte rascher umzusetzen.

Stadtbaumeister Jens Andersen plädiert dafür, die Aufwertung der Aussenräume voranzutreiben: «Die Konzepte und Leitbilder sind da, wir müssen sie nur noch aus der Schublade holen.» Doch die «Umsetzungsmotorik» fehle. Er spielt auf Ideen wie die Urban Boulevards (Aufwertung der Zürichstrasse), den Plan Lumière (Beleuchtung) oder
das Alleenkonzept, aber auch auf die Aufwertung des Tössufers an, die aus finanziellen Gründen zurückgestellt
oder nur teilweise umgesetzt wurden. Strassenräume, so Andersen, würden als Aufenthalts- und Begegnungsräume
künftig immer wichtiger.

Artikel im Landboten vom 24. März 2018