Innovative, intelligente Ideen und Lösungen bringen uns weiter

Smart City Winterthur initiiert, begleitet und setzt Projekte um, die verschiedene Bereiche wie Mobilität, Energie, Wohnen, Gesundheit, Ausbildung, Verwaltung, Informations- und Kommunikationstechnologie umfassen. Das übergeordnete Ziel bei den Projekten ist die Entwicklung, Erprobung und Umsetzung von Lösungen, wie technische und soziale Innovationen intelligent eingesetzt und kombiniert werden können. Die Projekte sollen dazu beitragen, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und die Lebensqualität in Winterthur zu optimieren. Denn wir müssen uns heute fragen, wie wir in 10, 20 oder 50 Jahren leben wollen.
Mehr Lebensqualität, weniger Ressourcenverbrauch – intelligent und vernetzt.

LoRaWAN

Die Digitalisierung der Welt schreitet rasant voran. Ein oft gehörtes Schlagwort in den letzten Jahren: das «Internet der Dinge» oder Internet of Things (IoT). Damit ist gemeint, dass sich verschiedenste Geräte und Dinge miteinander vernetzen und Daten über ihre Umwelt liefern. Unzählige neue Möglichkeiten ergeben sich – von Bewegungssensoren, Temperatur- oder Feuchtigkeitsüberwachungen über Wasserstands- und Fernwärmeverlustmessungen bis hin zu Füllstandsensoren oder Trackinggeräten. Die Anzahl an solchen Sensoren wird sich in den nächsten Jahren stark erhöhen. Die Folgen: eine riesige Menge an Sensoren. Das Problem dabei: Bestehende Funkstandards wie WLAN, 4G oder Bluetooth eignen sich für solche Sensoren nur bedingt, da die Reichweite zu gering ist, die Vernetzung zu teuer kommt und die Geräte zu viel Energie brauchen. Die Lösung: «LoRaWAN», kurz für Long Range Wide Area Network. Die innovative, noch relativ junge Funktechnologie wurde für die uni- und bidirektionale Kommunikation von kleinen Datenmengen entwickelt und hat eine viel höhere Reichweite, braucht nur wenig Energie und ist einfach zu installieren.

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  • 24. September 2018
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Licht nach Bedarf

Bereits jetzt sind verschiedene «smarte» Projekte im Bereich der öffentlichen Beleuchtung in und um Winterthur im Gange. Eine bedarfsorientierte Beleuchtungssteuerung von Velowegen in Wülflingen bei der Schützenwiese oder die intelligenten LED-Leuchten in einem Wohnquartier im Eichliacker sind erste Beispiele von erfolgreich umgesetzten Projekten. Nun soll die öffentliche Beleuchtung der Stadt Winterthur Schritt für Schritt noch intelligenter werden – gerade auch an den Hauptverkehrsstrassen. Weil diese aber nochmals massiv komplexer sind und andere Anforderungen erfüllt werden müssen, braucht es dafür neue Ideen und Technologien.

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  • 21. September 2018
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Digitale Schalter / Online-Beratungskommunikation (OKB)

Heute gelten Stadt und Region Winterthur nicht nur als Versicherungs- und Bildungsstandort, sondern als wichtiger Innovationstreiber im Kanton Zürich. Zunehmend werden junge Unternehmen im Dienstleistungs- und Technologiebereich gegründet. Winterthur entwickelt sich immer mehr zu einer starken Bildungsregion, welche mit der ZHAW eine der am schnellsten wachsenden Fachhochschulen der Schweiz beheimatet. Die heutigen Angestellten und Studenten sind sich deshalb eine niederschwellige, effiziente und schnelle Kommunikation im Alltag gewohnt. Es ist daher zeitgemäss, diese Art der Kommunikation und Beratung auch im Umgang mit Behörden anzubieten. Aktuell findet diese Beratung persönlich, über Telefon oder auch über E-Mail statt. Dies kann zu Medienbrüchen, zu einer suboptimalen Informationsvermittlung (Links, Formulare, Dokumente etc.) und damit auch zu mehrmaligem Kontaktieren führen. Zudem sind die Schalter nur zu üblichen Arbeitszeiten offen, was eine Kontaktaufnahme zusätzlich erschwert. Kunden erwarten heute mehr Flexibilität bei den Öffnungszeiten und der Beratung.

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  • 21. September 2018
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Quartierleben Pilot Neuhegi

Das Leben in den Quartieren ist im Wandel. Die Digitalisierung verändert die Welt immer schneller und beeinflusst das Zusammenleben innerhalb von Communities. Der Stadtrat ist sich dieser Thematik bewusst und hat als Legislaturziele u.a. die «Stärkung der Quartiere» sowie die «Förderung des privaten Engagements in den Quartieren» festgelegt. Damit das Quartierleben in Winterthur neu belebt werden kann, braucht es ein intelligentes, digitales und vielseitig einsetzbares Kommunikationstool. Damit sollen innerhalb der Smart City Winterthur verschiedene «smarte Quartiere» entstehen – die moderne Form der Nachbarschaft.

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  • 21. September 2018
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Smart City Winterthur Dashboard

Die Projektidee entstand ursprünglich aus dem Bedürfnis der Energiefachstelle nach besseren Verkehrsdaten. Bislang stehen keine zuverlässigen, flächendeckenden und kontinuierlichen Sensordaten zur Verfügung. Die heute installierten Induktionsschlaufen bieten zudem kaum Angaben zur Zusammensetzung der Fahrzeuge oder Geschwindigkeiten. Mit neuen «Internet of Things»-Sensoren könnte diese Lücke geschlossen werden. Diese neuen Daten könnten aber auch für andere Fachstellen und Endanwendungen interessant sein, wie z.B. für die öffentliche Beleuchtung oder die Luftschadstoffberechnungen. Doch bisher fehlte eine geeignete Plattform, um die erhobenen Daten bereichsübergreifend nutzen zu können.

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  • 5. September 2018
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Smart Parking Wildpark Bruderhaus

Der Wildpark Bruderhaus auf dem Eschenberg ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Winterthur. Das Problem: Die Platzverhältnisse für Besucher und Besucherinnen mit dem Auto sind bekanntermassen sehr beschränkt. Rund hundert Kiesparkplätze stehen zur Verfügung, was an Wochenenden und bei schönem Wetter oft zu Engpässen führt. Dadurch entsteht viel Suchverkehr und es kommt zu wildem Parkieren auf dem gesamten Eschenberg. Dies ist in erster Linie mühsam für alle mit dem Auto anreisenden Besucher und Besucherinnen des Wildparks. Zudem generiert es aber auch weitere unerwünschte Nebeneffekte wie hohe Lärmbelastung und Luftverschmutzung für Anwohner, Erholungssuchende und die vielfältige Tierwelt auf dem Eschenberg.

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  • 5. September 2018
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Intelligente öffentliche Beleuchtung

Mit dem technischen Fortschritt wird die Beleuchtung des öffentlichen Raums vielschichtiger. Sicherheit, Ambiente, Ökologie und Wirtschaftlichkeit sind Aspekte, die dank neuen Technologien immer besser in Einklang gebracht werden können. Wo die öffentliche Beleuchtung in Winterthur ersetzt werden muss, werden deshalb neue, energieeffiziente und smarte Systeme eingesetzt.

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  • 7. März 2018
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carvelo2go

carvelo2go steht für eCargo-Bike Sharing in diversen Städten und Gemeinden. So auch in Winterthur. carvelo2go ist ein Projekt der Schweizer Lastenrad-Initiative „carvelo“ und ist das weltweit erste elektrische Cargo-Bike-Sharing: Elektrische Lastenvelos oder „Carvelos“ können zu einem günstigen Stundentarif gemietet und beim sogenannten Host abgeholt und zurückgebracht werden. Das Projekt carvelo2go entstand im Rahmen von carvelo, der Schweizer Lastenrad-Initiative der Mobilitätsakademie und des Förderfonds Engagement Migros. Unterstützt wird das Projekt in Winterthur vom Klimafonds Stadtwerk Winterthur.

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  • 1. Februar 2018
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Stadtmelder

Meldungen zu Schäden im öffentlichen Raum der Stadt Winterthur können über die Anwendung «Stadtmelder» mitgeteilt werden. Diese ist in der Stadt-Winterthur-App und über stadt.winterthur.ch/stadtmelder abrufbar. Mit wenigen Klicks teilen aufmerksame Beobachterinnen und Beobachter den festgestellten Schaden mit. Bei Bedarf kann ein Bild aufgenommen und mitgeschickt werden. Die gemeldeten Schäden oder Defekte werden den zuständigen Fachdiensten zur Behebung weitergeleitet. Schäden werden in der Regel innerhalb von fünf Arbeitstagen behoben. www.stadt.winterthur.ch/stadtmelder

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  • 5. Oktober 2017
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Delphi-Expertenbefragung zu Smart Cities 2035

Städte sind heute für über zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs und rund 70% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das Konzept «Smart City» will dem entgegenwirken und Städten eine nachhaltige Zukunftsperspektive ermöglichen. Smart City wird in der Schweiz als ein integratives Zukunftskonzept für fortschrittliche (Energie-)Städte verstanden. Bisher gibt es nur eine allgemeine Definition, eine Vielzahl von persönlichen Vorstellungen und einige Pilotprojekte. Im Rahmen einer Delphi-Expertenbefragung ist der Begriff einer Smart City konkretisiert und erweitert worden. Die Studie klärt u.a. das gemeinsame Verständnis von Smart Cities, ihre wichtigsten Ziele sowie die dabei auftretenden Treiber und Barrieren. Zudem erörtert sie die Rahmenbedingungen, ersten Schritte im Umsetzungsprozess, wichtigsten Akteure sowie Szenario-Elemente und geeignete Technologien einer Smart City im Jahr 2035.

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  • 19. Oktober 2016
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Smart arbeiten in Winterthur: Grobkonzept Green IT

Die Digitalisierung führt in der öffentlichen Verwaltung zu neuen Anforderungen an die entsprechende Infrastruktur. Die Energieeffizienz neuer Geräte hat sich in den letzten Jahren stetig verbessert. Diese Effizienzgewinne gilt es zu nutzen. Darüber hinaus soll auch die graue Energie über den gesamten Lebenszyklus von Geräten reduziert werden. Das Grobkonzept Green IT zeigt auf, dass die grössten Potenziale zur Reduktion des Energieverbrauchs über den Lebenszyklus bei der grauen Energie bestehen, die für die Produktion der Geräte aufgewendet wird. Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs setzen deshalb bei der Nutzungsdauer und bei der Anzahl der eingesetzten Geräte an. Diese Aspekte können durch entsprechende Kriterien und Vorgaben bei der Beschaffung von IKT-Geräten beeinflusst werden.

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  • 1. September 2016
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Smart arbeiten in Winterthur: Energetische Optimierung Rechenzentrum

Die Stadt Winterthur betreibt ein Rechenzentrum und einen Netzwerk-Knotenpunkt. Diese Anlagen werden in den nächsten Jahren erneuert. In den bisherigen Planungen standen Fragen zu betrieblichen Anforderungen im Vordergrund. Im vorliegenden Projekt wurden Massnahmen zur energetischen Optimierung vertieft untersucht. Der Vergleich verschiedener Klimakonzepte zeigt, dass mit passiven Kühltüren an den ICT-Racks und einer Rückkühlung mit Free-Cooling die grösste Energieeinsparung erzielt werden kann. Die damit verbundenen Kosteneinsparungen rechtfertigen diese Investitionen auch aus ökonomischer Sicht.

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  • 1. September 2016
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Energiedatenbank für die 2000-Watt-Gesellschaft der Stadt Winterthur

Die Stadt Winterthur hat sich 2012 in einer Volksabstimmung für den Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft entschieden. Diese sieht einen mas­siv geringeren Energieverbrauch und Ausstoss an Treibhausgasemissionen vor, als dies derzeit der Fall ist. Die im Rahmen eines Pilotprojekts erstellte Energiedatenbank kann nicht nur als Planungstool für den Aus­bau der städtischen Wärmenetze genutzt werden. Es lässt sich zudem damit abschätzen, wie sich die Sanierung des Gebäudeparks sowie Fernwärmeanschlüsse auf den Energiever­brauch und den Ausstoss an Treibhausgas der Stadt Winterthur auswirken.

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  • 18. August 2016
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SOCIAL-POWER-PROJEKT

Social Power ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der SUPSI und der ZHAW in Kooperation mit AEM und Stadtwerk Winterthur. Es wird eine innovative Spiel-App für Smartphones und Tablets entwickelt und getestet. Dahinter steht die Absicht, Haushalte für Energiesparmassnahmen zu sensibilisieren. Der Forschungsansatz untersucht das Potenzial von Energie-Feedback und sozialen Interaktionen (z.B. gegenseitiger Austausch von Energiespar-Tipps), um mit verschiedenen Spielmechanismen (kooperativ oder kompetitiv) Haushalte zu einer langfristigen Verhaltensänderung im Bereich des nachhaltigen Energiekonsums zu bewegen.

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  • 17. März 2016
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Grundlagenstudie BICAR

Zunehmende Urbanisierung und drohender Klimawandel erfordern neue Strategien für einen nachhaltigeren, emissionsarmen Stadtverkehr. Mit der Entwicklung des BICAR – ein Elektrofahrzeug zwischen Bike und Car als Sharingkonzept – wurde von verschiedenen Arbeitsgruppen der ZHAW die Grundlage für ein einzigartiges, wegweisendes Projekt gelegt. Die Forschungsplattform des BICAR zeigt, wie urbane Mobilität (energie-)effizient und nutzerorientiert umgesetzt werden kann. Ein Testbetrieb in Winterthur ist geplant, bei dem die Praxistauglichkeit geprüft und das angedachte Sharingkonzept erprobt werden sollen. Hierfür werden aktuell Grundlagen erarbeitet.

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  • 8. Dezember 2015
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Stromverbrauchsanalyse

Die Kenntnis über Stromverbrauchsmuster von Haushalten und Faktoren, welche diese beeinflussen, sind in Bezug auf die vermehrte Einspeisung von erneuerbaren Energien und die Einführung eines zukünftigen Smart Grids von grossem Interesse. Daraus erarbeitet das Forschungsteam geeignete Massnahmen, einerseits für die Reduktion des Energieverbrauches generell und andererseits in Kombination mit der Einführung eines Smart Grids. Lassen sich Cluster von typischen Lastgängen bilden? Haben sozio-ökonomische Eigenschaften einen Einfluss auf den Stromverbrauch? Welche Erkenntnisse können aus diesem Projekt für die anonymisierte Zusammenführung sensitiver Daten und den Umgang mit Big Data gewonnen werden? Schliesslich sollen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

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  • 25. September 2015
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Smarte Quartiere

Das Talgutquartier, bestehend aus Siedlungen verschiedener Genossenschaften, wird mittelfristig saniert werden. Dieses Momentum soll genutzt werden, um zusammen mit den Genossenschaften Massnahmen zur Reduktion von Energie- und Ressourcenverbrauch auf der Quartiersebene zu entwickeln. Dabei stehen Massnahmen im Fokus, welche auf einer technischen oder organisatorischen Vernetzung basieren. Das Quartier bietet insofern einen geeigneten Rahmen für solche smarte Massnahmen, als dass dort die Wege kurz sind, persönliche und digitale Interaktion möglich sind und die Lebensqualität im Vordergrund steht.

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  • 24. September 2015
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Saisonspeicher Brenngut

In der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) von Stadtwerk Winterthur wird die im Kehricht enthaltene Energie zur Strom- und Wärmeproduktion genutzt. Das Ziel ist, einen möglichst hohen Anteil der in Winterthur benötigten Heizenergie durch Wärme aus Abfall abzudecken. Damit auch im Winter die notwendige Energie aus Abfall zur Verfügung steht, wurde der Bau eines Saisonspeichers für Brenngut in einer Machbarkeitsstudie geprüft. Die Studie zeigt auf, in welcher Form ein solches saisonales Zwischenlager technisch machbar, ökologisch sinnvoll, rechtlich möglich und wirtschaftlich tragfähig ist.

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  • 13. Januar 2015
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