smart city im gespräch

Lesen Sie spannende Meldungen und Artikel rund um das Thema Smart City. Welche Trends und Schwerpunkte greifen die Forschung und die Web-Community auf? Welche Themen beschäftigen Winterthur? Was unternehmen andere Städte und Regionen?

Winterthurer Projekte erhalten den Energiepreis Watt d’Or 2020

Das Bundesamt für Energie (BFE) hat am Abend des 9. Januar 2020 die goldenen Gewinner des Energiepreises “Watt d’Or” bekannt gegeben. Darunter befinden sich das Institut für Energiesysteme und Fluid-Engineering (IEFE) der ZHAW und das Winterthurer Unternehmen Designwerk Products AG.

Der Preis für die Kategorie Energietechnologien ging an das ZHAW IEFE. Zusammen mit dem Klima- und Lüftungsbauer Schmid Hutter AG Winterthur haben sie im Orchideengewächshaus der Meyer Orchideen AG eine Anwendung für thermochemische Netze gebaut, welche am IEFE erforscht werden. Darin kann Energie als chemisches Potenzial in einer Salzlösung beliebig lang und ohne Verluste gespeichert werden. Hier dient es dazu, den Energieverbrauch für die Klimatisierung um bis zu 50% zu reduzieren. Künftig steht jedoch die Anwendung als Speicherlösung in intelligenten lokalen Energienetzen, wie sie in Smart Cities vorkommen sollen, im Vordergrund.

Mehr zum Projekt H-DisNet

Die Designwerk Products AG räumte den Preis in der Kategorie Energieeffiziente Mobilität ab. In einem dreijährigen Leuchtturmprojekt entwickelte sie den 26-Tonnen-Elektrolastwagen Futuricum Collect 26E. Ein Fahrzeug für die Kehricht-Tour, welcher im Betrieb bis zu 80% günstiger als herkömmliche Diesel-Lastwagen ist und kaum Lärmemissionen verursacht. Am Standort in Winterthur startet das Unternehmen nun ihre Serienproduktion.

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Medienmitteilung des BFE

Solarzaun-Feldtest wird vom Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt

Die Firma New Energy Scout entwickelt zusammen mit Partnerfirmen einen Industrie- und Gewerbezaun aus zweiseitigen, vertikalen Solarmodulen. Wie effizient dieser Solarzaun ist, wird anschliessend in einem Feldtest von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) untersucht.

Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt den Feldtest inklusive wissenschaftlicher Begleitung mit 40 000 Franken. Die ZHAW wird anhand des Solarzaun-Tests die eigenen Simulationsmodelle auf die Probe stellen und verbessern.

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Mehr zum Klimafonds

E-Cityplan – Ein weiterer Schritt Richtung Smart City

Seit heute testet die Stadt Winterthur ein interaktives Informationspanel, welches die physischen Stadtpläne ersetzen soll. Der Prototyp steht zurzeit vor dem Restaurant National. Der E-Cityplan bietet eine digitale Übersicht über aktuelle Kultur und Freizeitveranstaltungen, Sehenswürdigkeiten oder Museen. Die Informationen können via QR-Code direkt aufs Handy geladen werden. Auch für Menschen mit Beeinträchtigung ist das Panel gut nutzbar, per Knopfdruck kann die Navigation im unteren Teil angezeigt werden.

Weitere Informationen

Wirtschaftsverband SmartCity Alliance vernetzt Akteure

Die SmartCity Alliance will im Bereich Smart City aktive Unternehmen, Hochschulen und Stiftungen mit Behörden und Bewirtschaftern von Immobilien vernetzen. „…denn keiner baut die Smart City alleine“, lautet das Motto des neuen Wirtschaftsverbands. Der Verband verfolgt das Ziel, Grossunternehmen, KMU, Startups, Hochschulen und Stiftungen zu vernetzen und Behörden und Immobilienbewirtschaftern Hilfestellung zu leisten. Zu den Gründungsmitlgiedern zählt auch die lokale Hochschule ZHAW in Winterthur.

Weitere Informationen unter https://smartcityalliance.org

Winterthurer Stadtbaumeister fordert Tempo bei der Aufwertung der Strassen

Welches Gesicht wird Winterthur 2040 haben? Wo liegt das meiste Entwicklungspotenzial brach? Dieser Frage
widmen sich auch die Behörden derzeit. Der Stadtbaumeister fordert, bestehende Konzepte rascher umzusetzen.

Stadtbaumeister Jens Andersen plädiert dafür, die Aufwertung der Aussenräume voranzutreiben: «Die Konzepte und Leitbilder sind da, wir müssen sie nur noch aus der Schublade holen.» Doch die «Umsetzungsmotorik» fehle. Er spielt auf Ideen wie die Urban Boulevards (Aufwertung der Zürichstrasse), den Plan Lumière (Beleuchtung) oder
das Alleenkonzept, aber auch auf die Aufwertung des Tössufers an, die aus finanziellen Gründen zurückgestellt
oder nur teilweise umgesetzt wurden. Strassenräume, so Andersen, würden als Aufenthalts- und Begegnungsräume
künftig immer wichtiger.

Artikel im Landboten vom 24. März 2018

Öffentliche Beleuchtung: Neue Technologien bewähren sich

Winterthur – Mit dem technischen Fortschritt wird die Beleuchtung des öffentlichen Raums vielschichtiger. Sicherheit, Ambiente, Ökologie und Wirtschaftlichkeit sind Aspekte, die dank neuen Möglichkeiten immer besser in Einklang gebracht werden können. Stadtrat Stefan Fritschi hat an einer Medienkonferenz aufgezeigt, wie sich die Stadt mit dem Einsatz neuer Technologien bei der öffentlichen Beleuchtung in Richtung einer Smart City wandelt.

Meldung von Stadtwerk Winterthur, 15. Februar 2018

Batterien der neuen Elektrobusse in Genf innert Sekunden aufgeladen

Genf hat neue batteriebetriebene Busse in Betrieb genommen. Die Batterien werden innert 15 Sekunden aufgeladen – während die Passagiere ein- und aussteigen. Möglich macht dies die Technologie von ABB.

Lesen Sie den Bericht der Handelszeitung

Google baut Living-Lab für urbane Innovation in Toronto

Das auf urbane Innovation spezialisierte Unternehmen Sidewalk Labs, eine Tochterfirma von Alphabet – Google’s Stammhaus -, und die kanadische Regierung verkündeten vergangene Woche, dass sie gemeinsam ein Hightech-Living-Lab entwicklen wollen an Torontos 750 Acre grosser Wasserfront. Damit wird dieses Projekt das grösste städtische Neuentwicklungsprojekt in Nordamerika.

Lesen Sie mehr im Bericht und auf der Website (EN).

Das erste Smart Parking in der Deutschschweiz

Letzte Woche startete in St. Gallen das Pilotprojekt «Smart Parking». Dabei handelt es sich um ein di­gitales Parkplatzmanagement, das den Suchverkehr verringern und eine effi­zientere Parkplatznutzung ermöglichen soll. Federführend ist die Stadtpolizei St. Gallen. Während der einjährigen Testphase werden auf 48 Parkfeldern an der David- und der Pestalozzistrasse in der Innenstadt 96 Parksensoren von vier Unternehmen ausprobiert.

Lesen Sie den Artikel im Tagesanzeiger.

Sharing Economy beeinflusst Wirtschaft, Arbeitswelt und Raumentwicklung

Die Art, wie wir wirtschaften, prägt auch die räumliche Entwicklung. Seit einigen Jahren nun entwickeln sich die verschiedenen Formen der Sharing Economy zum eigentlichen Trend. Die neue Ausgabe des «Forums Raumentwicklung» geht der Frage nach, wie sich die Sharing Economy auf die Entwicklung von Siedlung, Arbeit und Verkehr auswirkt – und ob sie einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten kann.

Die Meldung und neueste Ausgabe des «Forums Raumentwicklung» des Bundesamts für Raumentwicklung

Was kann gegen Cyber-Risiken unternommen werden?

An der vom SBFI im Mai 2016 organisierten ersten Schweizer Cyber Risk Research Conference diskutierten an der ETH Lausanne über 300 Spezialistinnen und Spezialisten aus dem In- und Ausland darüber, wie man sich inskünftig besser vor Cyber-Risiken schützen kann. Die Informations- und Kommunikationstechnologien entwickeln sich in Riesenschritten vorwärts, doch die Kehrseite der Medaille sind Cyber-Risiken wie Blockierung von Systemen, Datendiebstahl oder Spionage.

Die Präsentationen der Experten finden Sie nun hier.

Die Schweiz präsentiert erste Massnahmen zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Am «Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung (High Level Political Forum on Sustainable Development, HLPF)» an der UNO in New York hat Manuel Sager, der Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), die ersten Massnahmen der Schweiz präsentiert.
Lesen Sie hierzu die Mitteilung des EDA sowie den Umsetzungsbericht (EN/FR)

Die Strategie Nachhaltige Entwicklung (SNE) zeigt auf, welche politischen Schwerpunkte der Bundesrat für die nachhaltige Entwicklung mittel- bis langfristig setzt. Der Aktionsplan der Strategie bezeichnet die Massnahmen, die der Bund in der Legislaturperiode 2016-2019 umsetzen will. Weiter zeigt die Strategie auf, welchen Beitrag die Schweiz leistet, um die Ziele der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030) der Vereinten Nationen zu erfüllen.
Weitere Informationen zur SNE 2016 bis 2019: Strategie sowie Kurzfassung

Wo Maschinen Mensch ersetzen können – und wo (noch) nicht

McKinsey hat in einer breit angelegten Studie untersucht, welche Arbeiten künftig von Maschinen übernommen werden können. Das “Potenzial” hängt dabei stark vom Charakter der Arbeit resp. der Vorhersehbarkeit des Resultates der physisch getätigten Arbeit ab, Bsp. Schweissen (grosses Potenzial) vs. Forstarbeiten (kleines Potenzial).

Lesen Sie den Bericht (in Englisch) zu den Resultaten.

Lesen Sie zudem den Bericht der Untersuchung “Wie sich Automatisierung auf die Schweizer Beschäftigung auswirken wird” von Deloitte zum Thema Automatisierung und Arbeitsplätze.

Stadtrat Zürich hat IT-Strategie 2016 verabschiedet

Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche stellt hohe Anforderungen an die Informatik der Stadt Zürich. Der Stadtrat hat die neue IT-Strategie 2016 verabschiedet. Wichtige Schwerpunkte sind der Ausbau des E-Government-Angebots, die Unterstützung dezentraler Arbeitsformen und die Informationssicherheit.

Lesen Sie hier die Meldung der Stadt Zürich (6. Juli 2016)

Lesen Sie zudem mehr zur “Strategie Digitale Schweiz” des Bundes

Leitfaden “Smarte Quartiere” online

Der aus dem SCW-Projekt “Smarte Quartiere” entstandene Leitfaden  übersetzt das Konzept Smart City auf die Quartiersebene und enthält einen Katalog von 20 smarten Massnahmen für Quartiere und beschreibt ein Vorgehen, wie solche Projekte gestartet werden können.

Der Leitfaden ist abrufbar unter sq.smartcitywinterthur.ch.

3. Treffen der Forschungsplattform Energie

Das Schwerpunkt-Thema des Treffens vom 1. Juni war “Energie sparen – Strategien und Wirksamkeit von Interventionen und Anreizen”. Unter anderem wurden sieben Projekte aus fünf Departementen der ZHAW in einem Science-Slam und Ideen-Markt vorgestellt – inklusive viel Platz für Diskussionen.

Im Anschluss daran werden die ersten Resultate des Social-Power-Projekts vorgestellt, die Gewinner-Haushalte aus Winterthur ausgezeichnet und beim Apéro gefeiert.

Flyer (PDF)

 

NEST: Gebäude der Zukunft eröffnet

Eine einzigartige Forschungs- und Innovationsplattform nimmt ihren Betrieb auf: Am 23. Mai 2016 feierte das modulare Experimentalgebäude NEST auf dem Campus der beiden Forschungsinstitutionen Empa und Eawag in Dübendorf Eröffnung. Erklärtes Ziel: den Innovationsprozess im Bau- und Energiebereich beschleunigen, indem Forschung, Wirtschaft und öffentliche Hand gemeinsam nachhaltige Technologien, Materialien und Systeme entwickeln und unter realen Bedingungen testen können.

Lesen Sie mehr in der Mitteilung der Empa (20.5.2016)

Winterthurer Haushalte messen sich beim Energiesparen mit Tessinern

Rund 60 Winterthurer Haushalte versuchen bis Ende April spielerisch ihren Stromverbrauch zu reduzieren – entweder gemeinsam innerhalb der Gruppe oder im Wettbewerb mit Tessiner Haushalten. Beim Stromsparen können sie per App Punkte sammeln, am Quiz teilnehmen und sich untereinander austauschen. Ob ein solches Vorgehen hilft, den Stromverbrauch zu reduzieren, erforscht ein interdisziplinäres ZHAW-Team zusammen mit Stadtwerk Winterthur.

Lesen Sie mehr in der Mitteilung der ZHAW vom 7. März 2016

Wissen teilen, und mit Tipps und Tricks beim Energiesparen helfen www.socialpowerblog.ch

Das Internet der Dinge: Rückenwind für die Energiewende

Das Elektroauto in der Garage beginnt sich aufzuladen, wenn die Windkraftanlage im Jura auf Volltouren läuft, und über eine App können wir unseren Stromverbrauch messen und mit jenem anderer Haushalte vergleichen: Geräte, die über das sogenannte «Internet der Dinge» miteinander kommunizieren, leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende – sowohl auf der technischen Ebene wie auch dort, wo unser Verhalten ausschlaggebend ist.

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Bessere Verkehrsplanung in Pully dank Digitalisierung

In Pully VD hilft eine neue Methode, den künftigen Verkehrsfluss in der Stadt zu verbessern und damit das Zentrum zu entlasten. Anonymisierte und aggregierte Mobilfunkdaten machen es möglich. Das Projekt hat gemäss Swisscom Vorbildcharakter, denn diese Methode soll Städte dabei unterstützen, ihre Infrastrukturen gezielter zu planen und einfacher zu bewirtschaften.

Meldung Stadt Pully (PDF, französisch), Swisscom (Link)

Präsident Obama lanciert Smart-Cities-Initiative

Die Städte sollen durch Forschung, Investitionen in neue Technologien sowie verstärkte Zusammenarbeit von privaten und staatlichen Organisationen unterstützt werden, die Herausforderungen auf lokaler Ebene zu lösen. Dabei geht es um Lösungen in verschiedenen Bereichen, die für alle Städte relevant sind: Mobilität, Sicherheit, Klimawandel, Versorgung etc.

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