smart city im gespräch

Lesen Sie spannende Meldungen und Artikel rund um das Thema Smart City. Welche Trends und Schwerpunkte greifen die Forschung und die Web-Community auf? Welche Themen beschäftigen Winterthur? Was unternehmen andere Städte und Regionen?

Smart-City-Projektförderung für Energiestädte durch den Bund

EnergieSchweiz stellt erneut Fördermittel für die Umsetzung von innovativen Projekten zur Verfügung, auch für Projekte im Bereich Smart City. Reichen Sie ein Smart City Projekt für das Jahr 2018 ein. Förderanträge werden bis zum 15.9.2017 angenommen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.smartcity-schweiz.ch.

INUAS-Ringvorlesung «Zukunft urbaner Lebensräume»

Die ZHAW organisiert zusammen mit ihren INUAS-Partnerhochschulen und externen Partnern eine öffentliche Ringvorlesung, die sich interdisziplinären Lösungsansätzen für die zukünftigen Herausforderungen in Städten annehmen wird. Die Zukunft urbaner Lebensräume soll so gestaltet werden, dass mit integrativen Ansätzen die Lebensqualität in einer Stadt erhöht und gleichzeitig eine Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs angestrebt werden kann.

Folgende Anlässe stehen an:

  • Montag, 20. Februar 2017, 17.00-18:30 Uhr – Von der Nachhaltigkeitszertifizierung zum Smart City Label
  • Dienstag, 7. März 2017, 17.00-18:30 Uhr – Open Data 4 Smart Citizens
  • Montag, 20. März 2017, 17.00-18:30 Uhr – Monitoring von Smart Cities
  • Mittwoch, 5. April 2017, 17.00-18:30 Uhr – Innovative Energieversorgungskonzepte urbaner Lebensräume
  • Dienstag, 18. April 2017, 17.00-18:30 Uhr – Stadtökologie und urbane Grünräume
  • Dienstag, 2. Mai 2017, 17.00-18:30 Uhr – Zukünftige urbane Mobilitätskonzepte
  • Montag, 15. Mai 2017, 17.00-18:30 Uhr – Suffizienzstrategien von Städten

 

Das Format dieser INUAS-Ringvorlesungen beinhaltet jeweils drei Inputreferate gefolgt von Fragen, Diskussionen und einem Apéro zum informellen Austausch und Networking. Weitere Infos finden Sie hier und im Flyer. Änderungen im Programm vorbehalten.

Interessierte aus der Bevölkerung, Praxis, Wirtschaft und Wissenschaft sind herzlich eingeladen.

Kostenlose Anmeldung an info.ine@zhaw.ch.

Studie: Infrastrukturkosten unterschiedlicher Siedlungstypen

Bundesamt für Raumentwicklung: Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung zum Thema Siedlungsentwicklung und Infrastrukturkosten weisen auf eine kostensteigernde Wirkung von peripher gelegenen und wenig verdichteten Siedlungen hin. Die detaillierten Berechnungen zeigen, dass eine auf Verdichtung beruhende Siedlungsentwicklung zu deutlich tieferen Infrastrukturkosten
pro Kopf führt, als eine Neuerschliessung mit einer flächenmässigen Ausdehnung der Gebiete.

Die Studie als PDF

Sharing Economy beeinflusst Wirtschaft, Arbeitswelt und Raumentwicklung

Die Art, wie wir wirtschaften, prägt auch die räumliche Entwicklung. Seit einigen Jahren nun entwickeln sich die verschiedenen Formen der Sharing Economy zum eigentlichen Trend. Die neue Ausgabe des «Forums Raumentwicklung» geht der Frage nach, wie sich die Sharing Economy auf die Entwicklung von Siedlung, Arbeit und Verkehr auswirkt – und ob sie einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten kann.

Die Meldung und neueste Ausgabe des «Forums Raumentwicklung» des Bundesamts für Raumentwicklung

Die Schweiz präsentiert erste Massnahmen zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Am «Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung (High Level Political Forum on Sustainable Development, HLPF)» an der UNO in New York hat Manuel Sager, der Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), die ersten Massnahmen der Schweiz präsentiert.
Lesen Sie hierzu die Mitteilung des EDA sowie den Umsetzungsbericht (EN/FR)

Die Strategie Nachhaltige Entwicklung (SNE) zeigt auf, welche politischen Schwerpunkte der Bundesrat für die nachhaltige Entwicklung mittel- bis langfristig setzt. Der Aktionsplan der Strategie bezeichnet die Massnahmen, die der Bund in der Legislaturperiode 2016-2019 umsetzen will. Weiter zeigt die Strategie auf, welchen Beitrag die Schweiz leistet, um die Ziele der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030) der Vereinten Nationen zu erfüllen.
Weitere Informationen zur SNE 2016 bis 2019: Strategie sowie Kurzfassung

Projektförderung für Energiestädte

24 Energie-Regionen in der ganzen Schweiz profitieren vom Förderprogramm „Energie-Region“ des Bundesamts für Energie (BFE). Zudem werden 60 Projekte von „Energiestadt“-Städten und -Gemeinden unterstützt. Bis 30. September 2016 können weitere Projektanträge für das Jahr 2017 eingereicht werden. Meldung BFE, 14. Juli 2016

Auch die Energiestadt Gold Winterthur hat im Rahmen ihrer Smart-City-Winterthur-Initiative Projekte eingereicht und eine positive Rückmeldung erhalten. Weitere Informationen folgen.

REAL CORP 2016 Conference „Smart me up!“

Im Rahmen des Beitrags von Vicente Carabias, ZHAW, zu „Participative Foresight for Smarter Cities: From Vision Seeds to the Development of Scenarios“ ist der Smart-City-Winterthur-Prozess exemplarisch vorgestellt worden. Smart ICT, Open Data, Smarticipate, Intelligent Mobility Solutions, Data and the City, Using Spatial Data, Smart Government, Smart Data Models, Smart Urban Design, Smart Quality of Life sowie Simulation and Models for Smart Cities sind einige der interessanten Sessions an der 21. International Conference on „Urban Planning and Regional Development in the Information Society“, die vom 22.-24. Juni 2016 in Hamburg stattfand.

Das Conference Programme und die Proceedings finden sich hier.

Leitfaden „Smarte Quartiere“ online

Der aus dem SCW-Projekt „Smarte Quartiere“ entstandene Leitfaden  übersetzt das Konzept Smart City auf die Quartiersebene und enthält einen Katalog von 20 smarten Massnahmen für Quartiere und beschreibt ein Vorgehen, wie solche Projekte gestartet werden können.

Der Leitfaden ist abrufbar unter sq.smartcitywinterthur.ch.

„State of the World 2016“: Kann eine Stadt nachhaltig sein?

Die Berliner Denkfabrik adelphi, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das US-amerikanische Worldwatch Institute haben am 7. Juni den „State of the World 2016“ in Berlin präsentiert. Im Fokus der diesjährigen Ausgabe steht die Frage „Can a City be Sustainable?“, welche ebenfalls im Fokus der Diskussion von Experten für Nachhaltige Entwicklung stand.

Lesen Sie mehr in der Meldung von adelphi (9. Juni 2016)

Aus dem Workshop „IG Smart City“ vom 12. April

Am 12. April 2016 trafen sich Energiestädte mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft und Wissenschaft zum 8. Workshop „IG Smart City“. Dabei wurden u.a. Ergebnisse zweier Studien/Umfragen gezeigt, die trotz unterschiedlicher Herangehensweisen (Befragung von Experten resp. von Stadtbewohnerinnen und -bewohner) viele Schnittstellen aufwiesen. Bei beiden Projekten folgen Anschlussarbeiten.

Lesen Sie mehr auf der Website von Smart City Schweiz.

Talgutquartier: Die Rundumerneuerung eines Wohnquartiers

Im Rahmen der Initiative Smart City Winterthur widmete sich ein Teilprojekt dem Thema „Sanierungsvorhaben smart gestalten„. Dabei wurde mit Genossenschaften des Talgutquartiers intensiv zusammengearbeitet. Dass das Sanierungsthema bereits länger bearbeitet wird, zeigt der Artikel des Landboten vom 5. März. Es wird über die Rundumerneuerung des Quartiers berichtet und dabei auch die Geschichte dieses mittlerweilse sechsjährigen Prozesses mit einbezogen.

Fast ungeschmälert grün trotz Verdichtung, Der Landbote (5. März 2016)

Nachhaltige Stadtentwicklung als Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung

Der Begriff Nachhaltigkeit wird oft mit Umweltthemen in Verbindung gebracht. Eine nachhaltige Stadtentwicklung ist aber auch für die Wirtschaft von Bedeutung. Eine hohe Lebensqualität bringt weitreichende wirtschaftliche Vorteile.

Mehr dazu unter GreenBiz

 

Öffentlichen Freiraum im Sulzerareal Werk 1 mitgestalten

Der künftige öffentliche Freiraum im Sulzerareal Werk 1 wird durch die Implenia zusammen mit der Stadt Winterthur und unter Einbezug der Nutzergruppen entwickelt. Die Winterthurer Bevölkerung ist eingeladen, in zwei öffentlichen Veranstaltungen ihre Vorstellungen und Bedürfnisse an diesen künftigen städtischen Freiraum einzubringen.

Die Winterthurer Stimmbevölkerung hat am 8. März 2015 dem öffentlichen Gestaltungsplan Werk 1 mit grossem Mehr zugestimmt. Im Gestaltungsplan ist festgehalten, dass der öffentliche Aussenraum nach Fertigstellung ins Eigentum der Stadt übergeht. Implenia ist als Haupteigentümerin des Areals verantwortlich für die Planung und den Bau dieser rund 21 000 Quadratmeter grossen Freifläche.

Das Freiraumgestaltungskonzept wird derzeit in einem kooperativen Verfahren durch Implenia zusammen mit der Stadt Winterthur und unter Einbezug der weiteren Grundeigentümer im Werk 1 sowie der künftigen Nutzergruppen entwickelt.

Grundlage für die Planung bilden die Vorgaben im Gestaltungsplan und das wegleitende Freiraumkonzept im städtebaulichen Leitbild. Auf dieser Basis wird nun das Freiraumkonzept konkretisiert, mit dem Ziel einen attraktiven und vielfältig nutzbaren städtischen Freiraum zu erstellen.

An zwei öffentlichen Abendveranstaltungen, am 4. Februar und am 17. März 2016, sind die interessierten Winterthurerinnen und Winterthurer eingeladen, sich zu informieren und den Stand der Planung zu kommentieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderli

Veranstaltungshinweis
Donnerstag, 4. Februar 2016, 18.30 – 22.00 Uhr: Präsentation Freiraumkonzept mit Workshop (Anmeldung bis 1. Februar 2016)
Donnerstag, 17. März 2016, 18.30 – 21.30 Uhr: Information zum Planungsergebnis mit Feedbackmöglichkeit (Anmeldung bis 14. März 2016)
Ort: Reformierte Fabrikkirche, Gebäude 1019, Werk 1, Winterthur
Bitte um Anmeldung an: andrea.namouchi@implenia.com, 058 474 77 44
An den Veranstaltungen nehmen Stadtrat Josef Lisibach und Urs Baumann, Leiter Implenia Development Deutschschweiz, teil. Die Veranstaltungen werden moderiert und ausgewertet. Es wird eine einfache Verpflegung angeboten. Weitere Informationen zu den beiden Veranstaltungen werden nach Eingang der Anmeldung zugestellt.

Die denkmalgeschützte Drehscheibe beim Eingang zum Werk 1 wird künftig Teil des öffentlichen Freiraums. Foto: Alessandro della Bella

Freiraumkonzept Sulzerareal Werk 1 im städtebaulichen Leitbild vom November 2010 (Gigon/Guyer Architekten, Vogt Landschaftsarchitekten, Rhombus Immobilien)

Newsmeldung, 19. Januar 2016 (Departement Bau Stadt Winterthur und Implenia)

Wer regiert die Stadt?

«Technologien müssen sich Bedürfnissen anpassen»: Hans Frei, Architekturtheoretiker aus Zürich, betont die Bedeutung der städtischen Öffentlichkeit, damit die Städte den aktuellen Herausforderungen begegnen können. Die Digitalisierung und die Möglichkeiten, Daten zu sammeln und zu verarbeiten schreiten voran. Eine zentrale Frage für die Städte ist, welche Rolle die Politik und die Bevölkerung dabei spielen.

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Bessere Verkehrsplanung in Pully dank Digitalisierung

In Pully VD hilft eine neue Methode, den künftigen Verkehrsfluss in der Stadt zu verbessern und damit das Zentrum zu entlasten. Anonymisierte und aggregierte Mobilfunkdaten machen es möglich. Das Projekt hat gemäss Swisscom Vorbildcharakter, denn diese Methode soll Städte dabei unterstützen, ihre Infrastrukturen gezielter zu planen und einfacher zu bewirtschaften.

Meldung Stadt Pully (PDF, französisch), Swisscom (Link)

Grundlagen für «Smart City» St.Gallen schaffen

St.Gallen soll zur «Smart City» zu werden. Die Sankt Galler Stadtwerke wollen mit einem Pilotprojekt prüfen, wie sich innovative «Smart City»-Anwendungen auf der Grundlage des St.Galler Glasfasernetzes und eines neuartigen, strahlungsarmen Funknetzes kostengünstig realisieren lassen.

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Der Widerspruch zwischen Auto und Stadt: Lösungen für die Zukunft

Der Stadtverkehr wird sich bis zum Jahr 2050 verdreifachen. Mit unserem heutigen Mobilitätssystem werden wir schon viel früher an Grenzen stoßen – Zeit sich Gedanken zu machen, wie wir den Widerspruch zwischen den neuen Mobilitätsanforderungen und unseren herkömmlichen Fortbewegungsmitteln auflösen können. (Blogbeitrag von Jennifer Dungs, Fraunhofer IAO)

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