smart city im gespräch

Lesen Sie spannende Meldungen und Artikel rund um das Thema Smart City. Welche Trends und Schwerpunkte greifen die Forschung und die Web-Community auf? Welche Themen beschäftigen Winterthur? Was unternehmen andere Städte und Regionen?

«Sharing» in der Quartierentwicklung

Die ZHAW hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur einen Leitfaden für «Smarte Quartiere» entwickelt. Das Teilen von Dingen ist ein wichtiger Charakterzug davon und inspiriert in Winterthur bereits verschiedene Akteure, die sich in der Quartierentwicklung engagieren. So zum Beispiel die Kulturschaffende Sabine Heusser Engel, Co-Präsidentin des Vereins «Living Room»und Initiantin des «Offenen Bürgerforums» im Winterthurer Gutschick-Quartier (Stadtkreis Mattenbach). Für sie bedeutet ein smartes Quartier viel mehr als die Reduktion des CO2-Ausstosses und die Steigerung von Lebensqualität. Für die Bürgerforums-Initiantin, der es um eine «nachhaltige Quartierkultur» geht, können gerade Aspekte des Teilens auch soziale Integration bewirken.

Lesen Sie mehr im Bericht des aktuellen Impact-Magzins der ZHAW

Artikel zum «Offenen Bürgerforum» in der September-Ausgabe der Stadtkreis-Zeitung „Sprachrohr

Website «Offenes Bürgerforum» im Quartier Gutschick-Mattenbach, Winterthur

Parkflächen in Neuhegi mitgestalten

Im Zuge der fortschreitenden Bebauung an der Sulzerallee in Neuhegi entstehen zwei zusätzliche Parkanlagen. Das «Parkband Neuhegi» verbindet das sich im Bau befindliche Schulhaus Neuhegi am Eulachpark über die Sulzerallee mit der Bahnstation Hegi und bietet neuen hochwertigen Freiraum. Die Anwohnerinnen und Anwohner erhalten die Möglichkeit, die eine Hälfte der Flächen nach ihren Ideen weiter zu gestalten, zu nutzen und auch zu pflegen. Stadtgrün wird die Aktivitäten koordinieren, fachkundig unterstützen und leiten.

Lesen Sie mehr in der Meldung der Stadt Winterhur

Der Ideenwettbewerb zur Klimalandsgemeinde 2017 in Winterthur ist gestartet

Alle Jahre wieder: Bereits zum sechsten Mal startet heute der Ideenwettbewerb der Winterthurer Klimalandsgemeinde. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, Projekte für den konkreten Klimaschutz in Winterthur einzureichen. Die Wettbewerbsteilnehmenden mit den besten Ideen werden an der Klimalandsgemeinde diesen Herbst im Rahmen der «Winti Mäss» um die Stimmen der Anwesenden und ein Preisgeld von insgesamt 10 000 Franken werben.

Lesen Sie mehr in der Meldung der Stadt.

Smart-City-Projektförderung für Energiestädte durch den Bund

EnergieSchweiz stellt erneut Fördermittel für die Umsetzung von innovativen Projekten zur Verfügung, auch für Projekte im Bereich Smart City. Reichen Sie ein Smart City Projekt für das Jahr 2018 ein. Förderanträge werden bis zum 15.9.2017 angenommen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.smartcity-schweiz.ch.

INUAS-Ringvorlesung «Zukunft urbaner Lebensräume»

Die ZHAW organisiert zusammen mit ihren INUAS-Partnerhochschulen und externen Partnern eine öffentliche Ringvorlesung, die sich interdisziplinären Lösungsansätzen für die zukünftigen Herausforderungen in Städten annehmen wird. Die Zukunft urbaner Lebensräume soll so gestaltet werden, dass mit integrativen Ansätzen die Lebensqualität in einer Stadt erhöht und gleichzeitig eine Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs angestrebt werden kann.

Folgende Anlässe stehen an:

  • Montag, 20. Februar 2017, 17.00-18:30 Uhr – Von der Nachhaltigkeitszertifizierung zum Smart City Label
  • Dienstag, 7. März 2017, 17.00-18:30 Uhr – Open Data 4 Smart Citizens
  • Montag, 20. März 2017, 17.00-18:30 Uhr – Monitoring von Smart Cities
  • Mittwoch, 5. April 2017, 17.00-18:30 Uhr – Innovative Energieversorgungskonzepte urbaner Lebensräume
  • Dienstag, 18. April 2017, 17.00-18:30 Uhr – Stadtökologie und urbane Grünräume
  • Dienstag, 2. Mai 2017, 17.00-18:30 Uhr – Zukünftige urbane Mobilitätskonzepte
  • Montag, 15. Mai 2017, 17.00-18:30 Uhr – Suffizienzstrategien von Städten

 

Das Format dieser INUAS-Ringvorlesungen beinhaltet jeweils drei Inputreferate gefolgt von Fragen, Diskussionen und einem Apéro zum informellen Austausch und Networking. Weitere Infos finden Sie hier und im Flyer. Änderungen im Programm vorbehalten.

Interessierte aus der Bevölkerung, Praxis, Wirtschaft und Wissenschaft sind herzlich eingeladen.

Kostenlose Anmeldung an info.ine@zhaw.ch.

REAL CORP 2016 Conference „Smart me up!“

Im Rahmen des Beitrags von Vicente Carabias, ZHAW, zu „Participative Foresight for Smarter Cities: From Vision Seeds to the Development of Scenarios“ ist der Smart-City-Winterthur-Prozess exemplarisch vorgestellt worden. Smart ICT, Open Data, Smarticipate, Intelligent Mobility Solutions, Data and the City, Using Spatial Data, Smart Government, Smart Data Models, Smart Urban Design, Smart Quality of Life sowie Simulation and Models for Smart Cities sind einige der interessanten Sessions an der 21. International Conference on „Urban Planning and Regional Development in the Information Society“, die vom 22.-24. Juni 2016 in Hamburg stattfand.

Das Conference Programme und die Proceedings finden sich hier.

Leitfaden „Smarte Quartiere“ online

Der aus dem SCW-Projekt „Smarte Quartiere“ entstandene Leitfaden  übersetzt das Konzept Smart City auf die Quartiersebene und enthält einen Katalog von 20 smarten Massnahmen für Quartiere und beschreibt ein Vorgehen, wie solche Projekte gestartet werden können.

Der Leitfaden ist abrufbar unter sq.smartcitywinterthur.ch.

3. Treffen der Forschungsplattform Energie

Das Schwerpunkt-Thema des Treffens vom 1. Juni war „Energie sparen – Strategien und Wirksamkeit von Interventionen und Anreizen“. Unter anderem wurden sieben Projekte aus fünf Departementen der ZHAW in einem Science-Slam und Ideen-Markt vorgestellt – inklusive viel Platz für Diskussionen.

Im Anschluss daran werden die ersten Resultate des Social-Power-Projekts vorgestellt, die Gewinner-Haushalte aus Winterthur ausgezeichnet und beim Apéro gefeiert.

Flyer (PDF)

 

Aus dem Workshop „IG Smart City“ vom 12. April

Am 12. April 2016 trafen sich Energiestädte mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft und Wissenschaft zum 8. Workshop „IG Smart City“. Dabei wurden u.a. Ergebnisse zweier Studien/Umfragen gezeigt, die trotz unterschiedlicher Herangehensweisen (Befragung von Experten resp. von Stadtbewohnerinnen und -bewohner) viele Schnittstellen aufwiesen. Bei beiden Projekten folgen Anschlussarbeiten.

Lesen Sie mehr auf der Website von Smart City Schweiz.

Winterthurer Haushalte messen sich beim Energiesparen mit Tessinern

Rund 60 Winterthurer Haushalte versuchen bis Ende April spielerisch ihren Stromverbrauch zu reduzieren – entweder gemeinsam innerhalb der Gruppe oder im Wettbewerb mit Tessiner Haushalten. Beim Stromsparen können sie per App Punkte sammeln, am Quiz teilnehmen und sich untereinander austauschen. Ob ein solches Vorgehen hilft, den Stromverbrauch zu reduzieren, erforscht ein interdisziplinäres ZHAW-Team zusammen mit Stadtwerk Winterthur.

Lesen Sie mehr in der Mitteilung der ZHAW vom 7. März 2016

Wissen teilen, und mit Tipps und Tricks beim Energiesparen helfen www.socialpowerblog.ch

Talgutquartier: Die Rundumerneuerung eines Wohnquartiers

Im Rahmen der Initiative Smart City Winterthur widmete sich ein Teilprojekt dem Thema „Sanierungsvorhaben smart gestalten„. Dabei wurde mit Genossenschaften des Talgutquartiers intensiv zusammengearbeitet. Dass das Sanierungsthema bereits länger bearbeitet wird, zeigt der Artikel des Landboten vom 5. März. Es wird über die Rundumerneuerung des Quartiers berichtet und dabei auch die Geschichte dieses mittlerweilse sechsjährigen Prozesses mit einbezogen.

Fast ungeschmälert grün trotz Verdichtung, Der Landbote (5. März 2016)

Öffentlichen Freiraum im Sulzerareal Werk 1 mitgestalten

Der künftige öffentliche Freiraum im Sulzerareal Werk 1 wird durch die Implenia zusammen mit der Stadt Winterthur und unter Einbezug der Nutzergruppen entwickelt. Die Winterthurer Bevölkerung ist eingeladen, in zwei öffentlichen Veranstaltungen ihre Vorstellungen und Bedürfnisse an diesen künftigen städtischen Freiraum einzubringen.

Die Winterthurer Stimmbevölkerung hat am 8. März 2015 dem öffentlichen Gestaltungsplan Werk 1 mit grossem Mehr zugestimmt. Im Gestaltungsplan ist festgehalten, dass der öffentliche Aussenraum nach Fertigstellung ins Eigentum der Stadt übergeht. Implenia ist als Haupteigentümerin des Areals verantwortlich für die Planung und den Bau dieser rund 21 000 Quadratmeter grossen Freifläche.

Das Freiraumgestaltungskonzept wird derzeit in einem kooperativen Verfahren durch Implenia zusammen mit der Stadt Winterthur und unter Einbezug der weiteren Grundeigentümer im Werk 1 sowie der künftigen Nutzergruppen entwickelt.

Grundlage für die Planung bilden die Vorgaben im Gestaltungsplan und das wegleitende Freiraumkonzept im städtebaulichen Leitbild. Auf dieser Basis wird nun das Freiraumkonzept konkretisiert, mit dem Ziel einen attraktiven und vielfältig nutzbaren städtischen Freiraum zu erstellen.

An zwei öffentlichen Abendveranstaltungen, am 4. Februar und am 17. März 2016, sind die interessierten Winterthurerinnen und Winterthurer eingeladen, sich zu informieren und den Stand der Planung zu kommentieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderli

Veranstaltungshinweis
Donnerstag, 4. Februar 2016, 18.30 – 22.00 Uhr: Präsentation Freiraumkonzept mit Workshop (Anmeldung bis 1. Februar 2016)
Donnerstag, 17. März 2016, 18.30 – 21.30 Uhr: Information zum Planungsergebnis mit Feedbackmöglichkeit (Anmeldung bis 14. März 2016)
Ort: Reformierte Fabrikkirche, Gebäude 1019, Werk 1, Winterthur
Bitte um Anmeldung an: andrea.namouchi@implenia.com, 058 474 77 44
An den Veranstaltungen nehmen Stadtrat Josef Lisibach und Urs Baumann, Leiter Implenia Development Deutschschweiz, teil. Die Veranstaltungen werden moderiert und ausgewertet. Es wird eine einfache Verpflegung angeboten. Weitere Informationen zu den beiden Veranstaltungen werden nach Eingang der Anmeldung zugestellt.

Die denkmalgeschützte Drehscheibe beim Eingang zum Werk 1 wird künftig Teil des öffentlichen Freiraums. Foto: Alessandro della Bella

Freiraumkonzept Sulzerareal Werk 1 im städtebaulichen Leitbild vom November 2010 (Gigon/Guyer Architekten, Vogt Landschaftsarchitekten, Rhombus Immobilien)

Newsmeldung, 19. Januar 2016 (Departement Bau Stadt Winterthur und Implenia)

«Where cities meet cities»: Smart City Kongress in Barcelona

Am Smart City Expo World Congress treffen sich Vertreterinnen und Vertreter von Städten, Unternehmen und Forschungsinstitutionen aus der ganzen Welt. Sie alle setzen sich dafür ein, unsere Städte nachhaltig zu entwickeln: Soziale, wirtschaftliche, ökologische und technologische Entwicklungen sollen dazu beitragen, die Lebensqualität in den Städten zu erhöhen und den Ressourcenverbrauch zu reduzieren.

 

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Wer regiert die Stadt?

«Technologien müssen sich Bedürfnissen anpassen»: Hans Frei, Architekturtheoretiker aus Zürich, betont die Bedeutung der städtischen Öffentlichkeit, damit die Städte den aktuellen Herausforderungen begegnen können. Die Digitalisierung und die Möglichkeiten, Daten zu sammeln und zu verarbeiten schreiten voran. Eine zentrale Frage für die Städte ist, welche Rolle die Politik und die Bevölkerung dabei spielen.

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Das Internet der Dinge: Rückenwind für die Energiewende

Das Elektroauto in der Garage beginnt sich aufzuladen, wenn die Windkraftanlage im Jura auf Volltouren läuft, und über eine App können wir unseren Stromverbrauch messen und mit jenem anderer Haushalte vergleichen: Geräte, die über das sogenannte «Internet der Dinge» miteinander kommunizieren, leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende – sowohl auf der technischen Ebene wie auch dort, wo unser Verhalten ausschlaggebend ist.

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