smart city im gespräch

Lesen Sie spannende Meldungen und Artikel rund um das Thema Smart City. Welche Trends und Schwerpunkte greifen die Forschung und die Web-Community auf? Welche Themen beschäftigen Winterthur? Was unternehmen andere Städte und Regionen?

Die Digitalisierung beeinflusst die Raumentwicklung vielfältig

Keine Entwicklung prägt unsere Gesellschaft zurzeit so stark wie die Digitalisierung. Der Megatrend beeinflusst auch immer stärker die Raumentwicklung. Das aktuelle Heft des «Forums Raumentwicklung» untersucht, wie die Digitalisierung und insbesondere die Nutzung von Geodaten die Raumentwicklung stärken kann und wo möglicherweise Fallstricke liegen.
Forum Raumentwicklung 2/17 als PDF

Projekt «Aquifer Neuwiesen» wird definitiv nicht umgesetzt

Winterthur. Für das Projekt «Aquifer Neuwiesen» wurde eine erneute Überprüfung der Wirtschaftlichkeit vorgenommen. Dabei hat sich gezeigt, dass sie unter heutigen Gegebenheiten nicht mehr aus eigener Kraft erreicht werden kann. Der Stadtrat hat deshalb beschlossen, das Projekt definitiv nicht mehr weiter zu verfolgen. Gleichzeitig bekräftigt er seinen Willen, Quartierwärmeverbünde zu planen, wo sie sinnvoll und tragbar sind.

Zur Meldung des Stadtrats vom 30. August

Das erste Smart Parking in der Deutschschweiz

Letzte Woche startete in St. Gallen das Pilotprojekt «Smart Parking». Dabei handelt es sich um ein di­gitales Parkplatzmanagement, das den Suchverkehr verringern und eine effi­zientere Parkplatznutzung ermöglichen soll. Federführend ist die Stadtpolizei St. Gallen. Während der einjährigen Testphase werden auf 48 Parkfeldern an der David- und der Pestalozzistrasse in der Innenstadt 96 Parksensoren von vier Unternehmen ausprobiert.

Lesen Sie den Artikel im Tagesanzeiger.

Moderne Kehrichtentsorgung in der Altstadt

Die Unterflurcontainer in der Altstadt werden von der Bevölkerung rege benutzt. Die neue Art der Kehrichtentsorgung bewährt sich im täglichen Gebrauch. Nach Vollendung der zweiten Ausbauetappe mit sieben zusätzlichen Standorten plant das Tiefbauamt nun den nächsten Schritt: Entlang der Stadthaus- und der General-Guisan-Strasse entstehen fünf neue Anlagestandorte.

Lesen Sie mehr in der Meldung der Stadt

Studie: Infrastrukturkosten unterschiedlicher Siedlungstypen

Bundesamt für Raumentwicklung: Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung zum Thema Siedlungsentwicklung und Infrastrukturkosten weisen auf eine kostensteigernde Wirkung von peripher gelegenen und wenig verdichteten Siedlungen hin. Die detaillierten Berechnungen zeigen, dass eine auf Verdichtung beruhende Siedlungsentwicklung zu deutlich tieferen Infrastrukturkosten
pro Kopf führt, als eine Neuerschliessung mit einer flächenmässigen Ausdehnung der Gebiete.

Die Studie als PDF

Bereit für die abgasfreie Revolution

Ohne Emissionen, leise und günstig im Unterhalt: Elektroautos sind auch in der Schweiz auf dem Vormarsch. Laut Experten bremsen verschiedene Steckertypen das Wachstum. In Winterthur scheint dieses Problem weniger ausgeprägt.

Lesen Sie mehr im Artikel des Landboten (14. Dezember 2016)

Sharing Economy beeinflusst Wirtschaft, Arbeitswelt und Raumentwicklung

Die Art, wie wir wirtschaften, prägt auch die räumliche Entwicklung. Seit einigen Jahren nun entwickeln sich die verschiedenen Formen der Sharing Economy zum eigentlichen Trend. Die neue Ausgabe des «Forums Raumentwicklung» geht der Frage nach, wie sich die Sharing Economy auf die Entwicklung von Siedlung, Arbeit und Verkehr auswirkt – und ob sie einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten kann.

Die Meldung und neueste Ausgabe des «Forums Raumentwicklung» des Bundesamts für Raumentwicklung

Die Schweiz präsentiert erste Massnahmen zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Am «Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung (High Level Political Forum on Sustainable Development, HLPF)» an der UNO in New York hat Manuel Sager, der Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), die ersten Massnahmen der Schweiz präsentiert.
Lesen Sie hierzu die Mitteilung des EDA sowie den Umsetzungsbericht (EN/FR)

Die Strategie Nachhaltige Entwicklung (SNE) zeigt auf, welche politischen Schwerpunkte der Bundesrat für die nachhaltige Entwicklung mittel- bis langfristig setzt. Der Aktionsplan der Strategie bezeichnet die Massnahmen, die der Bund in der Legislaturperiode 2016-2019 umsetzen will. Weiter zeigt die Strategie auf, welchen Beitrag die Schweiz leistet, um die Ziele der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030) der Vereinten Nationen zu erfüllen.
Weitere Informationen zur SNE 2016 bis 2019: Strategie sowie Kurzfassung

„State of the World 2016“: Kann eine Stadt nachhaltig sein?

Die Berliner Denkfabrik adelphi, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das US-amerikanische Worldwatch Institute haben am 7. Juni den „State of the World 2016“ in Berlin präsentiert. Im Fokus der diesjährigen Ausgabe steht die Frage „Can a City be Sustainable?“, welche ebenfalls im Fokus der Diskussion von Experten für Nachhaltige Entwicklung stand.

Lesen Sie mehr in der Meldung von adelphi (9. Juni 2016)

NEST: Gebäude der Zukunft eröffnet

Eine einzigartige Forschungs- und Innovationsplattform nimmt ihren Betrieb auf: Am 23. Mai 2016 feierte das modulare Experimentalgebäude NEST auf dem Campus der beiden Forschungsinstitutionen Empa und Eawag in Dübendorf Eröffnung. Erklärtes Ziel: den Innovationsprozess im Bau- und Energiebereich beschleunigen, indem Forschung, Wirtschaft und öffentliche Hand gemeinsam nachhaltige Technologien, Materialien und Systeme entwickeln und unter realen Bedingungen testen können.

Lesen Sie mehr in der Mitteilung der Empa (20.5.2016)

Öffentlichen Freiraum im Sulzerareal Werk 1 mitgestalten

Der künftige öffentliche Freiraum im Sulzerareal Werk 1 wird durch die Implenia zusammen mit der Stadt Winterthur und unter Einbezug der Nutzergruppen entwickelt. Die Winterthurer Bevölkerung ist eingeladen, in zwei öffentlichen Veranstaltungen ihre Vorstellungen und Bedürfnisse an diesen künftigen städtischen Freiraum einzubringen.

Die Winterthurer Stimmbevölkerung hat am 8. März 2015 dem öffentlichen Gestaltungsplan Werk 1 mit grossem Mehr zugestimmt. Im Gestaltungsplan ist festgehalten, dass der öffentliche Aussenraum nach Fertigstellung ins Eigentum der Stadt übergeht. Implenia ist als Haupteigentümerin des Areals verantwortlich für die Planung und den Bau dieser rund 21 000 Quadratmeter grossen Freifläche.

Das Freiraumgestaltungskonzept wird derzeit in einem kooperativen Verfahren durch Implenia zusammen mit der Stadt Winterthur und unter Einbezug der weiteren Grundeigentümer im Werk 1 sowie der künftigen Nutzergruppen entwickelt.

Grundlage für die Planung bilden die Vorgaben im Gestaltungsplan und das wegleitende Freiraumkonzept im städtebaulichen Leitbild. Auf dieser Basis wird nun das Freiraumkonzept konkretisiert, mit dem Ziel einen attraktiven und vielfältig nutzbaren städtischen Freiraum zu erstellen.

An zwei öffentlichen Abendveranstaltungen, am 4. Februar und am 17. März 2016, sind die interessierten Winterthurerinnen und Winterthurer eingeladen, sich zu informieren und den Stand der Planung zu kommentieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderli

Veranstaltungshinweis
Donnerstag, 4. Februar 2016, 18.30 – 22.00 Uhr: Präsentation Freiraumkonzept mit Workshop (Anmeldung bis 1. Februar 2016)
Donnerstag, 17. März 2016, 18.30 – 21.30 Uhr: Information zum Planungsergebnis mit Feedbackmöglichkeit (Anmeldung bis 14. März 2016)
Ort: Reformierte Fabrikkirche, Gebäude 1019, Werk 1, Winterthur
Bitte um Anmeldung an: andrea.namouchi@implenia.com, 058 474 77 44
An den Veranstaltungen nehmen Stadtrat Josef Lisibach und Urs Baumann, Leiter Implenia Development Deutschschweiz, teil. Die Veranstaltungen werden moderiert und ausgewertet. Es wird eine einfache Verpflegung angeboten. Weitere Informationen zu den beiden Veranstaltungen werden nach Eingang der Anmeldung zugestellt.

Die denkmalgeschützte Drehscheibe beim Eingang zum Werk 1 wird künftig Teil des öffentlichen Freiraums. Foto: Alessandro della Bella

Freiraumkonzept Sulzerareal Werk 1 im städtebaulichen Leitbild vom November 2010 (Gigon/Guyer Architekten, Vogt Landschaftsarchitekten, Rhombus Immobilien)

Newsmeldung, 19. Januar 2016 (Departement Bau Stadt Winterthur und Implenia)

Einstein: Das Stadtauto der Zukunft

Die SRF-Sendung Einstein hat am 26. November 2015 über die Projektidee „BICAR“ des Zentrums für Produkt- und Prozessentwicklung der ZHAW berichtet. BICAR will die Vorteile von Auto und Velo kombinieren und den Stadtverkehr sinnvoll ergänzen.

Mehr zum BICAR
Der Bericht im SRF Einstein vom 26.11.2015

Das Internet der Dinge: Rückenwind für die Energiewende

Das Elektroauto in der Garage beginnt sich aufzuladen, wenn die Windkraftanlage im Jura auf Volltouren läuft, und über eine App können wir unseren Stromverbrauch messen und mit jenem anderer Haushalte vergleichen: Geräte, die über das sogenannte «Internet der Dinge» miteinander kommunizieren, leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende – sowohl auf der technischen Ebene wie auch dort, wo unser Verhalten ausschlaggebend ist.

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Bessere Verkehrsplanung in Pully dank Digitalisierung

In Pully VD hilft eine neue Methode, den künftigen Verkehrsfluss in der Stadt zu verbessern und damit das Zentrum zu entlasten. Anonymisierte und aggregierte Mobilfunkdaten machen es möglich. Das Projekt hat gemäss Swisscom Vorbildcharakter, denn diese Methode soll Städte dabei unterstützen, ihre Infrastrukturen gezielter zu planen und einfacher zu bewirtschaften.

Meldung Stadt Pully (PDF, französisch), Swisscom (Link)

Präsident Obama lanciert Smart-Cities-Initiative

Die Städte sollen durch Forschung, Investitionen in neue Technologien sowie verstärkte Zusammenarbeit von privaten und staatlichen Organisationen unterstützt werden, die Herausforderungen auf lokaler Ebene zu lösen. Dabei geht es um Lösungen in verschiedenen Bereichen, die für alle Städte relevant sind: Mobilität, Sicherheit, Klimawandel, Versorgung etc.

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Diese Strasse tankt Ihr Auto während der Fahrt auf

Bisher ist es ein entscheidender Nachteil von Elektroautos: Mitunter vergeht viel Zeit, bis die entleerte Batterie wieder weitgehend voll ist. Im günstigsten Fall dauert es 30 bis 60 Minuten. Abhilfe war lange nicht wirklich in Sicht – zumal Batterie-Wechselsysteme auf breiter Front gescheitert sind. Die britische Regierung will nun eine Technik voranbringen, die lange eher als Spinnerei galt: Elektroautos während der Fahrt mit Strom zu betanken.

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Grundlagen für «Smart City» St.Gallen schaffen

St.Gallen soll zur «Smart City» zu werden. Die Sankt Galler Stadtwerke wollen mit einem Pilotprojekt prüfen, wie sich innovative «Smart City»-Anwendungen auf der Grundlage des St.Galler Glasfasernetzes und eines neuartigen, strahlungsarmen Funknetzes kostengünstig realisieren lassen.

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Der Widerspruch zwischen Auto und Stadt: Lösungen für die Zukunft

Der Stadtverkehr wird sich bis zum Jahr 2050 verdreifachen. Mit unserem heutigen Mobilitätssystem werden wir schon viel früher an Grenzen stoßen – Zeit sich Gedanken zu machen, wie wir den Widerspruch zwischen den neuen Mobilitätsanforderungen und unseren herkömmlichen Fortbewegungsmitteln auflösen können. (Blogbeitrag von Jennifer Dungs, Fraunhofer IAO)

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