smart city im gespräch

Lesen Sie spannende Meldungen und Artikel rund um das Thema Smart City. Welche Trends und Schwerpunkte greifen die Forschung und die Web-Community auf? Welche Themen beschäftigen Winterthur? Was unternehmen andere Städte und Regionen?

Die Digitalisierung beeinflusst die Raumentwicklung vielfältig

Keine Entwicklung prägt unsere Gesellschaft zurzeit so stark wie die Digitalisierung. Der Megatrend beeinflusst auch immer stärker die Raumentwicklung. Das aktuelle Heft des «Forums Raumentwicklung» untersucht, wie die Digitalisierung und insbesondere die Nutzung von Geodaten die Raumentwicklung stärken kann und wo möglicherweise Fallstricke liegen.
Forum Raumentwicklung 2/17 als PDF

Neuer Lösungsansatz zur Umsetzung der Energiestrategie 2050

Die Umsetzung der Energiestrategie 2050 ist mit vielen Herausforderungen technischer, ökonomischer, sozialer, juristischer und politischer Natur verbunden. In einem neuen Sammelband stellen Mitarbeitende der ZHAW School of Management and Law neue Lösungsansätze zu einigen dieser Herausforderungen vor.

Links: Meldung, Sammelband

INUAS-Ringvorlesung «Zukunft urbaner Lebensräume»

Die ZHAW organisiert zusammen mit ihren INUAS-Partnerhochschulen und externen Partnern eine öffentliche Ringvorlesung, die sich interdisziplinären Lösungsansätzen für die zukünftigen Herausforderungen in Städten annehmen wird. Die Zukunft urbaner Lebensräume soll so gestaltet werden, dass mit integrativen Ansätzen die Lebensqualität in einer Stadt erhöht und gleichzeitig eine Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs angestrebt werden kann.

Folgende Anlässe stehen an:

  • Montag, 20. Februar 2017, 17.00-18:30 Uhr – Von der Nachhaltigkeitszertifizierung zum Smart City Label
  • Dienstag, 7. März 2017, 17.00-18:30 Uhr – Open Data 4 Smart Citizens
  • Montag, 20. März 2017, 17.00-18:30 Uhr – Monitoring von Smart Cities
  • Mittwoch, 5. April 2017, 17.00-18:30 Uhr – Innovative Energieversorgungskonzepte urbaner Lebensräume
  • Dienstag, 18. April 2017, 17.00-18:30 Uhr – Stadtökologie und urbane Grünräume
  • Dienstag, 2. Mai 2017, 17.00-18:30 Uhr – Zukünftige urbane Mobilitätskonzepte
  • Montag, 15. Mai 2017, 17.00-18:30 Uhr – Suffizienzstrategien von Städten

 

Das Format dieser INUAS-Ringvorlesungen beinhaltet jeweils drei Inputreferate gefolgt von Fragen, Diskussionen und einem Apéro zum informellen Austausch und Networking. Weitere Infos finden Sie hier und im Flyer. Änderungen im Programm vorbehalten.

Interessierte aus der Bevölkerung, Praxis, Wirtschaft und Wissenschaft sind herzlich eingeladen.

Kostenlose Anmeldung an info.ine@zhaw.ch.

Was kann gegen Cyber-Risiken unternommen werden?

An der vom SBFI im Mai 2016 organisierten ersten Schweizer Cyber Risk Research Conference diskutierten an der ETH Lausanne über 300 Spezialistinnen und Spezialisten aus dem In- und Ausland darüber, wie man sich inskünftig besser vor Cyber-Risiken schützen kann. Die Informations- und Kommunikationstechnologien entwickeln sich in Riesenschritten vorwärts, doch die Kehrseite der Medaille sind Cyber-Risiken wie Blockierung von Systemen, Datendiebstahl oder Spionage.

Die Präsentationen der Experten finden Sie nun hier.

REAL CORP 2016 Conference „Smart me up!“

Im Rahmen des Beitrags von Vicente Carabias, ZHAW, zu „Participative Foresight for Smarter Cities: From Vision Seeds to the Development of Scenarios“ ist der Smart-City-Winterthur-Prozess exemplarisch vorgestellt worden. Smart ICT, Open Data, Smarticipate, Intelligent Mobility Solutions, Data and the City, Using Spatial Data, Smart Government, Smart Data Models, Smart Urban Design, Smart Quality of Life sowie Simulation and Models for Smart Cities sind einige der interessanten Sessions an der 21. International Conference on „Urban Planning and Regional Development in the Information Society“, die vom 22.-24. Juni 2016 in Hamburg stattfand.

Das Conference Programme und die Proceedings finden sich hier.

NEST: Gebäude der Zukunft eröffnet

Eine einzigartige Forschungs- und Innovationsplattform nimmt ihren Betrieb auf: Am 23. Mai 2016 feierte das modulare Experimentalgebäude NEST auf dem Campus der beiden Forschungsinstitutionen Empa und Eawag in Dübendorf Eröffnung. Erklärtes Ziel: den Innovationsprozess im Bau- und Energiebereich beschleunigen, indem Forschung, Wirtschaft und öffentliche Hand gemeinsam nachhaltige Technologien, Materialien und Systeme entwickeln und unter realen Bedingungen testen können.

Lesen Sie mehr in der Mitteilung der Empa (20.5.2016)

Treiber und Barrieren auf dem Weg zu einer Smart City: Erkenntnisse aus Theorie und Praxis

In einem Working Paper der ZHAW wird der Frage nach den Barrieren und Treibern innerhalb der Transformationsprozesse zu einer Smart City und den vordringlichen Handlungsfeldern mit ihren Akteuren nachgegangen. Auf der Grundlage einer Literatur-Studie zu Forschungs- und Praxisansätzen, einer mehrstufigen Delphi-Befragung von Schweizer Experten zu Smart Cities 2035 sowie der Teilnahme an konkreten «Smart City Winterthur»-Teilprojekten, welche in den Jahren 2014-2015 durchgefürt wurden, wurden Treiber und Barrieren identifiziert und daraus weiterer Handlungs- und Forschungsbedarf abgeleitet.

Das Working Paper finden Sie hier.

Winterthurer Haushalte messen sich beim Energiesparen mit Tessinern

Rund 60 Winterthurer Haushalte versuchen bis Ende April spielerisch ihren Stromverbrauch zu reduzieren – entweder gemeinsam innerhalb der Gruppe oder im Wettbewerb mit Tessiner Haushalten. Beim Stromsparen können sie per App Punkte sammeln, am Quiz teilnehmen und sich untereinander austauschen. Ob ein solches Vorgehen hilft, den Stromverbrauch zu reduzieren, erforscht ein interdisziplinäres ZHAW-Team zusammen mit Stadtwerk Winterthur.

Lesen Sie mehr in der Mitteilung der ZHAW vom 7. März 2016

Wissen teilen, und mit Tipps und Tricks beim Energiesparen helfen www.socialpowerblog.ch

Big Data im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens und der zunehmende Trend, individuelle Aktivitäts- und Gesundheitsdaten aufzuzeichnen, bedeuten für das Gesundheitswesen, die Life-Sciences-Industrie und die Einzelperson sowohl Chancen als auch Risiken.

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben einen Workshop zum Thema Big Data im Gesundheitswesen durchgeführt und den folgenden Handlungsbedarf identifiziert:
1. Das Konzept der digitalen Souveränität ist aus individueller, gesellschaftlicher und rechtlicher Sicht weiterzuentwickeln.
2. Es braucht Modelle für die sichere Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten.
3. Es sollen universelle elektronische Gesundheitsdossiers eingeführt werden.
4. Die ökonomischen, persönlichen und gesellschaftlichen Vorteile der bürgerkontrollierten Sekundärnutzung von personenbezogenen (Gesundheits-)Daten sollen anhand ausgewählter Pilotprojekte erforscht werden.
5. Die mit der digitalen Souveränität und der bürgerkontrollierten Sekundärnutzung von Daten verbundenen rechtlichen, ethischen und gesellschaftlichen Aspekte sollen untersucht werden.

Weitere Informationen dazu im Bericht Big Data im Gesundheitswesen.

Bessere Verkehrsplanung in Pully dank Digitalisierung

In Pully VD hilft eine neue Methode, den künftigen Verkehrsfluss in der Stadt zu verbessern und damit das Zentrum zu entlasten. Anonymisierte und aggregierte Mobilfunkdaten machen es möglich. Das Projekt hat gemäss Swisscom Vorbildcharakter, denn diese Methode soll Städte dabei unterstützen, ihre Infrastrukturen gezielter zu planen und einfacher zu bewirtschaften.

Meldung Stadt Pully (PDF, französisch), Swisscom (Link)

Präsident Obama lanciert Smart-Cities-Initiative

Die Städte sollen durch Forschung, Investitionen in neue Technologien sowie verstärkte Zusammenarbeit von privaten und staatlichen Organisationen unterstützt werden, die Herausforderungen auf lokaler Ebene zu lösen. Dabei geht es um Lösungen in verschiedenen Bereichen, die für alle Städte relevant sind: Mobilität, Sicherheit, Klimawandel, Versorgung etc.

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Diese Strasse tankt Ihr Auto während der Fahrt auf

Bisher ist es ein entscheidender Nachteil von Elektroautos: Mitunter vergeht viel Zeit, bis die entleerte Batterie wieder weitgehend voll ist. Im günstigsten Fall dauert es 30 bis 60 Minuten. Abhilfe war lange nicht wirklich in Sicht – zumal Batterie-Wechselsysteme auf breiter Front gescheitert sind. Die britische Regierung will nun eine Technik voranbringen, die lange eher als Spinnerei galt: Elektroautos während der Fahrt mit Strom zu betanken.

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