smart city im gespräch

Lesen Sie spannende Meldungen und Artikel rund um das Thema Smart City. Welche Trends und Schwerpunkte greifen die Forschung und die Web-Community auf? Welche Themen beschäftigen Winterthur? Was unternehmen andere Städte und Regionen?

Parkflächen in Neuhegi mitgestalten

Im Zuge der fortschreitenden Bebauung an der Sulzerallee in Neuhegi entstehen zwei zusätzliche Parkanlagen. Das «Parkband Neuhegi» verbindet das sich im Bau befindliche Schulhaus Neuhegi am Eulachpark über die Sulzerallee mit der Bahnstation Hegi und bietet neuen hochwertigen Freiraum. Die Anwohnerinnen und Anwohner erhalten die Möglichkeit, die eine Hälfte der Flächen nach ihren Ideen weiter zu gestalten, zu nutzen und auch zu pflegen. Stadtgrün wird die Aktivitäten koordinieren, fachkundig unterstützen und leiten.

Lesen Sie mehr in der Meldung der Stadt Winterhur

Und es lebt sich doch gut im Grüzefeld

Drei Wohnbaugenossenschaften haben im wenig schicken Grüzefeld-Quartier die Bewohner in Interviews gefragt, wie wohl sie sich fühlen. Während knapp zwei Jahren hat eine Sozialarbeiterin mit eigenem Büro mit den rund 800 Bewohnerinnen und Bewohnern aus über 20 verschiedenen Nationen in gut hundert teils bis zu eineinhalbstündigen Interviews den Puls gefühlt. Resultat: Sie fühlen sich wohler als gedacht. Doch es gibt auch Probleme, die sich nicht von heute auf morgen lösen lassen.

Was ein gesundes Quartierleben in einer durchmischten Siedlung tatsächlich ausmacht, ohne dass es aufgezwungen wirkt, sondern für alle stimmt, soll nun ausgearbeitet werden. „Viele würden sich gerne mehr engagieren, wissen aber nicht wie“, sagt HGW-Vorsteher Martin Schmidli. Beim gemeinsamen Lösen der praktischen Probleme werde man nun ausloten, welche Formen auf breiten Anklang stiessen.

Lesen Sie mehr im Bericht des Landboten.

Test mit Recycling-Stationen am Rheinufer

Am Kleinbasler Rheinufer wird ein Pilotprojekt mit Recyclingbehältern gestartet. Die acht am Kleinbasler Rheinufer aufgestellten Behälter beinhalten getrennte Abteile für PET-Flaschen, Aludosen und Glasflaschen, wie das Bau- und Verkehrsdepartement am Freitag mitteilte. Sie sollen bis zu dreimal täglich geleert und gereinigt werden.

Lesen Sie den Bericht der bazonline.

Der Ideenwettbewerb zur Klimalandsgemeinde 2017 in Winterthur ist gestartet

Alle Jahre wieder: Bereits zum sechsten Mal startet heute der Ideenwettbewerb der Winterthurer Klimalandsgemeinde. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, Projekte für den konkreten Klimaschutz in Winterthur einzureichen. Die Wettbewerbsteilnehmenden mit den besten Ideen werden an der Klimalandsgemeinde diesen Herbst im Rahmen der «Winti Mäss» um die Stimmen der Anwesenden und ein Preisgeld von insgesamt 10 000 Franken werben.

Lesen Sie mehr in der Meldung der Stadt.

carvelo2go in Winterthur

Am 6. Juni wird die Plattform carvelo2go offiziell in Winterthur lanciert. Ab dann hat Winterthur eine Sharing-Plattform für eCargo-Bikes. carvelo2go ist ein Projekt von carvelo, der Schweizer Lastenrad-Initiative der Mobilitätsakademie und des Förderfonds Engagement Migros (www.carvelo.ch). carvelo hat das Ziel, den Einsatz von Lastenrädern über klassische als auch kollaborative Nutzungsformen in der Schweiz zu verankern.

Weitere Informationen u.a. wie Sie ein solchers Lastenrad nutzen können, finden Sie auf www.carvelo2go.ch.

Stadtrat Zürich hat IT-Strategie 2016 verabschiedet

Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche stellt hohe Anforderungen an die Informatik der Stadt Zürich. Der Stadtrat hat die neue IT-Strategie 2016 verabschiedet. Wichtige Schwerpunkte sind der Ausbau des E-Government-Angebots, die Unterstützung dezentraler Arbeitsformen und die Informationssicherheit.

Lesen Sie hier die Meldung der Stadt Zürich (6. Juli 2016)

Lesen Sie zudem mehr zur „Strategie Digitale Schweiz“ des Bundes

REAL CORP 2016 Conference „Smart me up!“

Im Rahmen des Beitrags von Vicente Carabias, ZHAW, zu „Participative Foresight for Smarter Cities: From Vision Seeds to the Development of Scenarios“ ist der Smart-City-Winterthur-Prozess exemplarisch vorgestellt worden. Smart ICT, Open Data, Smarticipate, Intelligent Mobility Solutions, Data and the City, Using Spatial Data, Smart Government, Smart Data Models, Smart Urban Design, Smart Quality of Life sowie Simulation and Models for Smart Cities sind einige der interessanten Sessions an der 21. International Conference on „Urban Planning and Regional Development in the Information Society“, die vom 22.-24. Juni 2016 in Hamburg stattfand.

Das Conference Programme und die Proceedings finden sich hier.

Leitfaden „Smarte Quartiere“ online

Der aus dem SCW-Projekt „Smarte Quartiere“ entstandene Leitfaden  übersetzt das Konzept Smart City auf die Quartiersebene und enthält einen Katalog von 20 smarten Massnahmen für Quartiere und beschreibt ein Vorgehen, wie solche Projekte gestartet werden können.

Der Leitfaden ist abrufbar unter sq.smartcitywinterthur.ch.

3. Treffen der Forschungsplattform Energie

Das Schwerpunkt-Thema des Treffens vom 1. Juni war „Energie sparen – Strategien und Wirksamkeit von Interventionen und Anreizen“. Unter anderem wurden sieben Projekte aus fünf Departementen der ZHAW in einem Science-Slam und Ideen-Markt vorgestellt – inklusive viel Platz für Diskussionen.

Im Anschluss daran werden die ersten Resultate des Social-Power-Projekts vorgestellt, die Gewinner-Haushalte aus Winterthur ausgezeichnet und beim Apéro gefeiert.

Flyer (PDF)

 

Lessons Learned from the Smart City Winterthur Analysis of Electricity Consumption

Am Smart Cities Summit Frankfurt sind am 7. April 2016 die Ergebnisse der Winterthurer Stromverbrauchsanalyse durch Tobias Kuehn vom ZHAW Institut für Nachhaltige Entwicklung präsentiert worden. Bereits in der vorangehenden Podiumsdiskussion zu „Maximising Quality and Efficiency with Smart Energy“ ist die Bedeutung von „Smart Data Analysis“ für die intelligente Stadtentwicklung hervorgehoben und diskutiert worden.

Weiter haben unter anderem Städte wie Eindhoven, Ludwigsburg, Barcelona und Yokohama einen Einblick in ihre Smart-City-Projekte gegeben. Die verschiedenen Projekte reichen von einer Applikation, mit Hilfe derer die Bevölkerung Beschädigungen oder Verbesserungsideen im öffentlichen Raum direkt melden können, über intelligente Strassenbeleuchtungen hin zu ganzen Stadtteilen, die neu ressourceneffizient erstellt werden.

Die Konferenz hat im Allgemeinen gezeigt, wie wichtig die Einführung von Standards in der Datennutzung ist. Zudem wurde deutlich, dass bei Smart-City-Ansätzen der Fokus bis heute mehrheitlich auf technischen Lösungen liegt und dass der Einbezug der Bevölkerung – eine der grossen Herausforderungen – noch zu wenig Beachtung findet.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.