smart city im gespräch

Lesen Sie spannende Meldungen und Artikel rund um das Thema Smart City. Welche Trends und Schwerpunkte greifen die Forschung und die Web-Community auf? Welche Themen beschäftigen Winterthur? Was unternehmen andere Städte und Regionen?

Parkpioniere auf Wachstumskurs

Das Parkhaus, das Autos selbstständig parkiert und auf Knopfdruck wieder holt, ist keine Zukunfts­musik mehr. Zehn Jahre nach seiner Gründung ist das Winterthurer Unternehmen Skyline Parking in halb Europa aktiv.

Zum Artikel, zu Skyline Parking

 

carvelo2go in Winterthur

Am 6. Juni wird die Plattform carvelo2go offiziell in Winterthur lanciert. Ab dann hat Winterthur eine Sharing-Plattform für eCargo-Bikes. carvelo2go ist ein Projekt von carvelo, der Schweizer Lastenrad-Initiative der Mobilitätsakademie und des Förderfonds Engagement Migros (www.carvelo.ch). carvelo hat das Ziel, den Einsatz von Lastenrädern über klassische als auch kollaborative Nutzungsformen in der Schweiz zu verankern.

Weitere Informationen u.a. wie Sie ein solchers Lastenrad nutzen können, finden Sie auf www.carvelo2go.ch.

Smart-City-Projektförderung für Energiestädte durch den Bund

EnergieSchweiz stellt erneut Fördermittel für die Umsetzung von innovativen Projekten zur Verfügung, auch für Projekte im Bereich Smart City. Reichen Sie ein Smart City Projekt für das Jahr 2018 ein. Förderanträge werden bis zum 15.9.2017 angenommen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.smartcity-schweiz.ch.

Neuer Lösungsansatz zur Umsetzung der Energiestrategie 2050

Die Umsetzung der Energiestrategie 2050 ist mit vielen Herausforderungen technischer, ökonomischer, sozialer, juristischer und politischer Natur verbunden. In einem neuen Sammelband stellen Mitarbeitende der ZHAW School of Management and Law neue Lösungsansätze zu einigen dieser Herausforderungen vor.

Links: Meldung, Sammelband

INUAS-Ringvorlesung «Zukunft urbaner Lebensräume»

Die ZHAW organisiert zusammen mit ihren INUAS-Partnerhochschulen und externen Partnern eine öffentliche Ringvorlesung, die sich interdisziplinären Lösungsansätzen für die zukünftigen Herausforderungen in Städten annehmen wird. Die Zukunft urbaner Lebensräume soll so gestaltet werden, dass mit integrativen Ansätzen die Lebensqualität in einer Stadt erhöht und gleichzeitig eine Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs angestrebt werden kann.

Folgende Anlässe stehen an:

  • Montag, 20. Februar 2017, 17.00-18:30 Uhr – Von der Nachhaltigkeitszertifizierung zum Smart City Label
  • Dienstag, 7. März 2017, 17.00-18:30 Uhr – Open Data 4 Smart Citizens
  • Montag, 20. März 2017, 17.00-18:30 Uhr – Monitoring von Smart Cities
  • Mittwoch, 5. April 2017, 17.00-18:30 Uhr – Innovative Energieversorgungskonzepte urbaner Lebensräume
  • Dienstag, 18. April 2017, 17.00-18:30 Uhr – Stadtökologie und urbane Grünräume
  • Dienstag, 2. Mai 2017, 17.00-18:30 Uhr – Zukünftige urbane Mobilitätskonzepte
  • Montag, 15. Mai 2017, 17.00-18:30 Uhr – Suffizienzstrategien von Städten

 

Das Format dieser INUAS-Ringvorlesungen beinhaltet jeweils drei Inputreferate gefolgt von Fragen, Diskussionen und einem Apéro zum informellen Austausch und Networking. Weitere Infos finden Sie hier und im Flyer. Änderungen im Programm vorbehalten.

Interessierte aus der Bevölkerung, Praxis, Wirtschaft und Wissenschaft sind herzlich eingeladen.

Kostenlose Anmeldung an info.ine@zhaw.ch.

Studie: Infrastrukturkosten unterschiedlicher Siedlungstypen

Bundesamt für Raumentwicklung: Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung zum Thema Siedlungsentwicklung und Infrastrukturkosten weisen auf eine kostensteigernde Wirkung von peripher gelegenen und wenig verdichteten Siedlungen hin. Die detaillierten Berechnungen zeigen, dass eine auf Verdichtung beruhende Siedlungsentwicklung zu deutlich tieferen Infrastrukturkosten
pro Kopf führt, als eine Neuerschliessung mit einer flächenmässigen Ausdehnung der Gebiete.

Die Studie als PDF

Bereit für die abgasfreie Revolution

Ohne Emissionen, leise und günstig im Unterhalt: Elektroautos sind auch in der Schweiz auf dem Vormarsch. Laut Experten bremsen verschiedene Steckertypen das Wachstum. In Winterthur scheint dieses Problem weniger ausgeprägt.

Lesen Sie mehr im Artikel des Landboten (14. Dezember 2016)

Sharing Economy beeinflusst Wirtschaft, Arbeitswelt und Raumentwicklung

Die Art, wie wir wirtschaften, prägt auch die räumliche Entwicklung. Seit einigen Jahren nun entwickeln sich die verschiedenen Formen der Sharing Economy zum eigentlichen Trend. Die neue Ausgabe des «Forums Raumentwicklung» geht der Frage nach, wie sich die Sharing Economy auf die Entwicklung von Siedlung, Arbeit und Verkehr auswirkt – und ob sie einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten kann.

Die Meldung und neueste Ausgabe des «Forums Raumentwicklung» des Bundesamts für Raumentwicklung

Regulierung der Sharing Economy in der Schweiz

Die ZHAW School of Management and Law und Deloitte haben eine Studie zur Sharing Economy publiziert. Im Kern steht die Frage, welche Regulierungen für entsprechende Unternehmen nötig sind. Die Autoren machen zwei rechtliche Problemfelder aus, das soziale Privatrecht sowie das öffentlich-rechtliche Regulierungsrecht.

Lesen Sie die Mitteilung der ZHAW vom 3. Oktober 2016 und die komplette Studie als PDF.

INUAS-Ringvorlesung «Zukunft urbaner Lebensräume»

Die ZHAW organisiert zusammen mit ihren INUAS-Partnerhochschulen und externen Partnern eine öffentliche Ringvorlesung, die sich interdisziplinären Lösungsansätzen für die zukünftigen Herausforderungen in Städten annehmen wird. Die Zukunft urbaner Lebensräume soll so gestaltet werden, dass mit integrativen Ansätzen die Lebensqualität in einer Stadt erhöht und gleichzeitig eine Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs angestrebt werden kann.

Folgende Anlässe stehen an:

  • Montag, 19. Sept. 2016, 17.00-18:30 Uhr – Herausforderungen der INUAS-Metropolitanräume München, Wien und Winterthur
  • Montag, 3. Okt. 2016, 17.00-18:30 Uhr – Zukunftsentwicklungen urbaner Lebensräume: Szenarien und architektonische Visionen
  • Dienstag, 18. Okt. 2016, 17.00-18:30 Uhr – Umgestaltung regionaler Energiesysteme: Neue Geschäftsmodelle und neue Player
  • Mittwoch, 2. Nov. 2016, 18.00-19:30 Uhr – Wohnen 4.0: Quartier- und Städteplanung der Zukunft (Tage der Technik)
  • Montag, 14. Nov. 2016, www.sges.ch – Transformation & Wandel: Smart Cities in Russia and Switzerland (SGES2016)
  • Montag, 28. Nov. 2016, 17.00-18:30 Uhr – Smart City Entwicklungen in Wien und Winterthur sowie Urban Hive Support
  • Dienstag, 13. Dez. 2016, 17.00-18:30 Uhr – Partizipation in der Stadtentwicklung: Chancen und Spannungsfelder, Smart Government in Wien, Partizipationsforschung in München

Das Format dieser INUAS-Ringvorlesungen beinhaltet jeweils drei Inputreferate gefolgt von Fragen, Diskussionen und einem Apéro zum informellen Austausch und Networking. Weitere Infos finden Sie hier und im Flyer.

Interessierte aus der Bevölkerung, Praxis, Wirtschaft und Wissenschaft sind herzlich eingeladen.

Kostenlose Anmeldung an info.ine@zhaw.ch.

Was kann gegen Cyber-Risiken unternommen werden?

An der vom SBFI im Mai 2016 organisierten ersten Schweizer Cyber Risk Research Conference diskutierten an der ETH Lausanne über 300 Spezialistinnen und Spezialisten aus dem In- und Ausland darüber, wie man sich inskünftig besser vor Cyber-Risiken schützen kann. Die Informations- und Kommunikationstechnologien entwickeln sich in Riesenschritten vorwärts, doch die Kehrseite der Medaille sind Cyber-Risiken wie Blockierung von Systemen, Datendiebstahl oder Spionage.

Die Präsentationen der Experten finden Sie nun hier.

Die Schweiz präsentiert erste Massnahmen zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Am «Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung (High Level Political Forum on Sustainable Development, HLPF)» an der UNO in New York hat Manuel Sager, der Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), die ersten Massnahmen der Schweiz präsentiert.
Lesen Sie hierzu die Mitteilung des EDA sowie den Umsetzungsbericht (EN/FR)

Die Strategie Nachhaltige Entwicklung (SNE) zeigt auf, welche politischen Schwerpunkte der Bundesrat für die nachhaltige Entwicklung mittel- bis langfristig setzt. Der Aktionsplan der Strategie bezeichnet die Massnahmen, die der Bund in der Legislaturperiode 2016-2019 umsetzen will. Weiter zeigt die Strategie auf, welchen Beitrag die Schweiz leistet, um die Ziele der globalen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030) der Vereinten Nationen zu erfüllen.
Weitere Informationen zur SNE 2016 bis 2019: Strategie sowie Kurzfassung

Projektförderung für Energiestädte

24 Energie-Regionen in der ganzen Schweiz profitieren vom Förderprogramm „Energie-Region“ des Bundesamts für Energie (BFE). Zudem werden 60 Projekte von „Energiestadt“-Städten und -Gemeinden unterstützt. Bis 30. September 2016 können weitere Projektanträge für das Jahr 2017 eingereicht werden. Meldung BFE, 14. Juli 2016

Auch die Energiestadt Gold Winterthur hat im Rahmen ihrer Smart-City-Winterthur-Initiative Projekte eingereicht und eine positive Rückmeldung erhalten. Weitere Informationen folgen.

Wo Maschinen Mensch ersetzen können – und wo (noch) nicht

McKinsey hat in einer breit angelegten Studie untersucht, welche Arbeiten künftig von Maschinen übernommen werden können. Das „Potenzial“ hängt dabei stark vom Charakter der Arbeit resp. der Vorhersehbarkeit des Resultates der physisch getätigten Arbeit ab, Bsp. Schweissen (grosses Potenzial) vs. Forstarbeiten (kleines Potenzial).

Lesen Sie den Bericht (in Englisch) zu den Resultaten.

Lesen Sie zudem den Bericht der Untersuchung „Wie sich Automatisierung auf die Schweizer Beschäftigung auswirken wird“ von Deloitte zum Thema Automatisierung und Arbeitsplätze.

Stadtrat Zürich hat IT-Strategie 2016 verabschiedet

Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche stellt hohe Anforderungen an die Informatik der Stadt Zürich. Der Stadtrat hat die neue IT-Strategie 2016 verabschiedet. Wichtige Schwerpunkte sind der Ausbau des E-Government-Angebots, die Unterstützung dezentraler Arbeitsformen und die Informationssicherheit.

Lesen Sie hier die Meldung der Stadt Zürich (6. Juli 2016)

Lesen Sie zudem mehr zur „Strategie Digitale Schweiz“ des Bundes

REAL CORP 2016 Conference „Smart me up!“

Im Rahmen des Beitrags von Vicente Carabias, ZHAW, zu „Participative Foresight for Smarter Cities: From Vision Seeds to the Development of Scenarios“ ist der Smart-City-Winterthur-Prozess exemplarisch vorgestellt worden. Smart ICT, Open Data, Smarticipate, Intelligent Mobility Solutions, Data and the City, Using Spatial Data, Smart Government, Smart Data Models, Smart Urban Design, Smart Quality of Life sowie Simulation and Models for Smart Cities sind einige der interessanten Sessions an der 21. International Conference on „Urban Planning and Regional Development in the Information Society“, die vom 22.-24. Juni 2016 in Hamburg stattfand.

Das Conference Programme und die Proceedings finden sich hier.

Smart City – so sieht die Stadt der Zukunft aus

Das Thema Smart City wird in der jüngsten Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „Die Volkswirtschaft“ in den Fokus gestellt. Auch Smart City Winterthur leistete dabei einen Beitrag.

Herausgegeben wird das Magazin vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und vom Eidg. Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung.

Artikel „Winterthur entwickelt sich von der Energiestadt zur Smart City“

Themenschwerpunkt „Smart City“

Leitfaden „Smarte Quartiere“ online

Der aus dem SCW-Projekt „Smarte Quartiere“ entstandene Leitfaden  übersetzt das Konzept Smart City auf die Quartiersebene und enthält einen Katalog von 20 smarten Massnahmen für Quartiere und beschreibt ein Vorgehen, wie solche Projekte gestartet werden können.

Der Leitfaden ist abrufbar unter sq.smartcitywinterthur.ch.

„State of the World 2016“: Kann eine Stadt nachhaltig sein?

Die Berliner Denkfabrik adelphi, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das US-amerikanische Worldwatch Institute haben am 7. Juni den „State of the World 2016“ in Berlin präsentiert. Im Fokus der diesjährigen Ausgabe steht die Frage „Can a City be Sustainable?“, welche ebenfalls im Fokus der Diskussion von Experten für Nachhaltige Entwicklung stand.

Lesen Sie mehr in der Meldung von adelphi (9. Juni 2016)

3. Treffen der Forschungsplattform Energie

Das Schwerpunkt-Thema des Treffens vom 1. Juni war „Energie sparen – Strategien und Wirksamkeit von Interventionen und Anreizen“. Unter anderem wurden sieben Projekte aus fünf Departementen der ZHAW in einem Science-Slam und Ideen-Markt vorgestellt – inklusive viel Platz für Diskussionen.

Im Anschluss daran werden die ersten Resultate des Social-Power-Projekts vorgestellt, die Gewinner-Haushalte aus Winterthur ausgezeichnet und beim Apéro gefeiert.

Flyer (PDF)

 

NEST: Gebäude der Zukunft eröffnet

Eine einzigartige Forschungs- und Innovationsplattform nimmt ihren Betrieb auf: Am 23. Mai 2016 feierte das modulare Experimentalgebäude NEST auf dem Campus der beiden Forschungsinstitutionen Empa und Eawag in Dübendorf Eröffnung. Erklärtes Ziel: den Innovationsprozess im Bau- und Energiebereich beschleunigen, indem Forschung, Wirtschaft und öffentliche Hand gemeinsam nachhaltige Technologien, Materialien und Systeme entwickeln und unter realen Bedingungen testen können.

Lesen Sie mehr in der Mitteilung der Empa (20.5.2016)

Aus dem Workshop „IG Smart City“ vom 12. April

Am 12. April 2016 trafen sich Energiestädte mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft und Wissenschaft zum 8. Workshop „IG Smart City“. Dabei wurden u.a. Ergebnisse zweier Studien/Umfragen gezeigt, die trotz unterschiedlicher Herangehensweisen (Befragung von Experten resp. von Stadtbewohnerinnen und -bewohner) viele Schnittstellen aufwiesen. Bei beiden Projekten folgen Anschlussarbeiten.

Lesen Sie mehr auf der Website von Smart City Schweiz.

Lessons Learned from the Smart City Winterthur Analysis of Electricity Consumption

Am Smart Cities Summit Frankfurt sind am 7. April 2016 die Ergebnisse der Winterthurer Stromverbrauchsanalyse durch Tobias Kuehn vom ZHAW Institut für Nachhaltige Entwicklung präsentiert worden. Bereits in der vorangehenden Podiumsdiskussion zu „Maximising Quality and Efficiency with Smart Energy“ ist die Bedeutung von „Smart Data Analysis“ für die intelligente Stadtentwicklung hervorgehoben und diskutiert worden.

Weiter haben unter anderem Städte wie Eindhoven, Ludwigsburg, Barcelona und Yokohama einen Einblick in ihre Smart-City-Projekte gegeben. Die verschiedenen Projekte reichen von einer Applikation, mit Hilfe derer die Bevölkerung Beschädigungen oder Verbesserungsideen im öffentlichen Raum direkt melden können, über intelligente Strassenbeleuchtungen hin zu ganzen Stadtteilen, die neu ressourceneffizient erstellt werden.

Die Konferenz hat im Allgemeinen gezeigt, wie wichtig die Einführung von Standards in der Datennutzung ist. Zudem wurde deutlich, dass bei Smart-City-Ansätzen der Fokus bis heute mehrheitlich auf technischen Lösungen liegt und dass der Einbezug der Bevölkerung – eine der grossen Herausforderungen – noch zu wenig Beachtung findet.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Treiber und Barrieren auf dem Weg zu einer Smart City: Erkenntnisse aus Theorie und Praxis

In einem Working Paper der ZHAW wird der Frage nach den Barrieren und Treibern innerhalb der Transformationsprozesse zu einer Smart City und den vordringlichen Handlungsfeldern mit ihren Akteuren nachgegangen. Auf der Grundlage einer Literatur-Studie zu Forschungs- und Praxisansätzen, einer mehrstufigen Delphi-Befragung von Schweizer Experten zu Smart Cities 2035 sowie der Teilnahme an konkreten «Smart City Winterthur»-Teilprojekten, welche in den Jahren 2014-2015 durchgefürt wurden, wurden Treiber und Barrieren identifiziert und daraus weiterer Handlungs- und Forschungsbedarf abgeleitet.

Das Working Paper finden Sie hier.

Interessensgemeinschaft IG Smart City Schweiz

Smart City bezeichnet ein zukunftsgerichtetes Konzept für energiepolitisch fortschrittliche Schweizer Städte und Gemeinden. Was sind Inhalte dieses Konzepts? Wie kann dieses Konzept umgesetzt werden?  Hierzu wurde die Interessensgemeinschaft IG Smart City Schweiz gegründet, als Plattform für urbane Akteure, die mit dem Smart City Ansatz arbeiten wollen. In halbtägigen Workshops informieren mehrmals im Jahr „smarte“ Energiestädte wie Winterthur, Basel, Zürich, St. Gallen, Bern, Genf, u.a. über ihre Aktivitäten. Teilnehmende aus den Bereichen Wirtschaft, der öffentlichen Hand, Stadtplanung, Investoren, Technologie­entwickler, Energieversorger, Organisationen stellen eigene Initiativen vor oder tragen im Rahmen von Kurzpräsentationen zu Smart City Themen zum Erfahrungsaustausch bei.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Winterthurer Haushalte messen sich beim Energiesparen mit Tessinern

Rund 60 Winterthurer Haushalte versuchen bis Ende April spielerisch ihren Stromverbrauch zu reduzieren – entweder gemeinsam innerhalb der Gruppe oder im Wettbewerb mit Tessiner Haushalten. Beim Stromsparen können sie per App Punkte sammeln, am Quiz teilnehmen und sich untereinander austauschen. Ob ein solches Vorgehen hilft, den Stromverbrauch zu reduzieren, erforscht ein interdisziplinäres ZHAW-Team zusammen mit Stadtwerk Winterthur.

Lesen Sie mehr in der Mitteilung der ZHAW vom 7. März 2016

Wissen teilen, und mit Tipps und Tricks beim Energiesparen helfen www.socialpowerblog.ch

Talgutquartier: Die Rundumerneuerung eines Wohnquartiers

Im Rahmen der Initiative Smart City Winterthur widmete sich ein Teilprojekt dem Thema „Sanierungsvorhaben smart gestalten„. Dabei wurde mit Genossenschaften des Talgutquartiers intensiv zusammengearbeitet. Dass das Sanierungsthema bereits länger bearbeitet wird, zeigt der Artikel des Landboten vom 5. März. Es wird über die Rundumerneuerung des Quartiers berichtet und dabei auch die Geschichte dieses mittlerweilse sechsjährigen Prozesses mit einbezogen.

Fast ungeschmälert grün trotz Verdichtung, Der Landbote (5. März 2016)

Nachhaltige Stadtentwicklung als Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung

Der Begriff Nachhaltigkeit wird oft mit Umweltthemen in Verbindung gebracht. Eine nachhaltige Stadtentwicklung ist aber auch für die Wirtschaft von Bedeutung. Eine hohe Lebensqualität bringt weitreichende wirtschaftliche Vorteile.

Mehr dazu unter GreenBiz

 

Big Data im Gesundheitswesen

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens und der zunehmende Trend, individuelle Aktivitäts- und Gesundheitsdaten aufzuzeichnen, bedeuten für das Gesundheitswesen, die Life-Sciences-Industrie und die Einzelperson sowohl Chancen als auch Risiken.

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben einen Workshop zum Thema Big Data im Gesundheitswesen durchgeführt und den folgenden Handlungsbedarf identifiziert:
1. Das Konzept der digitalen Souveränität ist aus individueller, gesellschaftlicher und rechtlicher Sicht weiterzuentwickeln.
2. Es braucht Modelle für die sichere Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten.
3. Es sollen universelle elektronische Gesundheitsdossiers eingeführt werden.
4. Die ökonomischen, persönlichen und gesellschaftlichen Vorteile der bürgerkontrollierten Sekundärnutzung von personenbezogenen (Gesundheits-)Daten sollen anhand ausgewählter Pilotprojekte erforscht werden.
5. Die mit der digitalen Souveränität und der bürgerkontrollierten Sekundärnutzung von Daten verbundenen rechtlichen, ethischen und gesellschaftlichen Aspekte sollen untersucht werden.

Weitere Informationen dazu im Bericht Big Data im Gesundheitswesen.

Zehn Thesen zur Smart City 2030

Auf der Berliner Wirtschaftskonferenz «Creating Urban Tech» wurde ein Manifest zur Stadt der Zukunft diskutiert – und verabschiedet. «

1. Die Stadt im Jahr 2030 ist intelligent und vernetzt

2. In der Stadt im Jahr 2030 ist Mobilität polymodal und postfossil, und der Durchgangsverkehr wird auf ein Minimum reduziert

3. Die Stadt im Jahr 2030 ist abfallfrei

4. In der Stadt im Jahr 2030 sind Gebäude und die städtische Umgebung anpassungsfähig, intelligent und reaktionsfähig

5. Die Stadt im Jahr 2030 ist CO2-neutral

6. Das Arbeiten in der Stadt im Jahr 2030 wurde durch Automatisierung und die On-Demand-Wirtschaft verändert

7. Die Stadt im Jahr 2030 begünstigt Wachstum und Innovation

8. Die Stadt im Jahr 2030 fördert die Bürgerbeteiligung

9. Bürger und ihre Daten sind in der Stadt im Jahr 2030 sicher

10. Die Stadt im Jahr 2030 nutzt ihre Daten und Systeme gemeinsam

In einem Beitrag des „GDI-Impuls“ sind diese Thesen detaillierter beschrieben

Öffentlichen Freiraum im Sulzerareal Werk 1 mitgestalten

Der künftige öffentliche Freiraum im Sulzerareal Werk 1 wird durch die Implenia zusammen mit der Stadt Winterthur und unter Einbezug der Nutzergruppen entwickelt. Die Winterthurer Bevölkerung ist eingeladen, in zwei öffentlichen Veranstaltungen ihre Vorstellungen und Bedürfnisse an diesen künftigen städtischen Freiraum einzubringen.

Die Winterthurer Stimmbevölkerung hat am 8. März 2015 dem öffentlichen Gestaltungsplan Werk 1 mit grossem Mehr zugestimmt. Im Gestaltungsplan ist festgehalten, dass der öffentliche Aussenraum nach Fertigstellung ins Eigentum der Stadt übergeht. Implenia ist als Haupteigentümerin des Areals verantwortlich für die Planung und den Bau dieser rund 21 000 Quadratmeter grossen Freifläche.

Das Freiraumgestaltungskonzept wird derzeit in einem kooperativen Verfahren durch Implenia zusammen mit der Stadt Winterthur und unter Einbezug der weiteren Grundeigentümer im Werk 1 sowie der künftigen Nutzergruppen entwickelt.

Grundlage für die Planung bilden die Vorgaben im Gestaltungsplan und das wegleitende Freiraumkonzept im städtebaulichen Leitbild. Auf dieser Basis wird nun das Freiraumkonzept konkretisiert, mit dem Ziel einen attraktiven und vielfältig nutzbaren städtischen Freiraum zu erstellen.

An zwei öffentlichen Abendveranstaltungen, am 4. Februar und am 17. März 2016, sind die interessierten Winterthurerinnen und Winterthurer eingeladen, sich zu informieren und den Stand der Planung zu kommentieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist erforderli

Veranstaltungshinweis
Donnerstag, 4. Februar 2016, 18.30 – 22.00 Uhr: Präsentation Freiraumkonzept mit Workshop (Anmeldung bis 1. Februar 2016)
Donnerstag, 17. März 2016, 18.30 – 21.30 Uhr: Information zum Planungsergebnis mit Feedbackmöglichkeit (Anmeldung bis 14. März 2016)
Ort: Reformierte Fabrikkirche, Gebäude 1019, Werk 1, Winterthur
Bitte um Anmeldung an: andrea.namouchi@implenia.com, 058 474 77 44
An den Veranstaltungen nehmen Stadtrat Josef Lisibach und Urs Baumann, Leiter Implenia Development Deutschschweiz, teil. Die Veranstaltungen werden moderiert und ausgewertet. Es wird eine einfache Verpflegung angeboten. Weitere Informationen zu den beiden Veranstaltungen werden nach Eingang der Anmeldung zugestellt.

Die denkmalgeschützte Drehscheibe beim Eingang zum Werk 1 wird künftig Teil des öffentlichen Freiraums. Foto: Alessandro della Bella

Freiraumkonzept Sulzerareal Werk 1 im städtebaulichen Leitbild vom November 2010 (Gigon/Guyer Architekten, Vogt Landschaftsarchitekten, Rhombus Immobilien)

Newsmeldung, 19. Januar 2016 (Departement Bau Stadt Winterthur und Implenia)

Energiestrategie 2050: Wie begegnen Kantone, Gemeinden und Energieversorger dieser Herausforderung?

Das Center for Innovation and Entrepreneurship der ZHAW lädt am 16. März 2016 ein zur Tagung.

Die Energiestrategie 2050 des Bundes stellt die Kantone, Gemeinden und Energieversorgungsunternehmen gleichermassen vor grosse Herausforderungen. Der Förderung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz stehen zahlreiche ökonomische, technologische und rechtliche Hürden entgegen.

Wie gehen Politik, Verwaltung und Energieversorger mit diesen Herausforderungen und den daraus entstehenden Zielkonflikten um? Welche Beiträge können Forschende an der ZHAW zur Bewältigung dieser Herausforderungen leisten?

Programm und Anmeldung finden Sie hier.

Post testet selbstfahrende Busse in Sitten

In Sitten VS will die Post Busse einsetzen, die ohne Chauffeur fahren. Sie verfügen weder über ein Lenkrad noch über ein Gaspedal.

Bericht im Tagesanzeiger

Einstein: Das Stadtauto der Zukunft

Die SRF-Sendung Einstein hat am 26. November 2015 über die Projektidee „BICAR“ des Zentrums für Produkt- und Prozessentwicklung der ZHAW berichtet. BICAR will die Vorteile von Auto und Velo kombinieren und den Stadtverkehr sinnvoll ergänzen.

Mehr zum BICAR
Der Bericht im SRF Einstein vom 26.11.2015

Energieeffizienz in Strategien und Projekten von Smart Cities

Obwohl Städte weniger als 2 Prozent der Erdoberfläche ausmachen, verbrauchen sie 78 Prozent der Weltenergie und produzieren mehr als 60 Prozent aller CO2-Emissionen. Ansätze zur Reduktion des Energieverbrauchs sind deshalb ein wichtiges Thema am Smart City Kongress 2015 in Barcelona. Die Präsentationen aus verschiedenen Städten und Ländern zeigen Strategien zur Reduktion des Energiebedarfs in Städten. Aktuelle Beispiele aus Winterthur wurden von Katrin Bernath und Vicente Carabias vorgestellt.

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«Where cities meet cities»: Smart City Kongress in Barcelona

Am Smart City Expo World Congress treffen sich Vertreterinnen und Vertreter von Städten, Unternehmen und Forschungsinstitutionen aus der ganzen Welt. Sie alle setzen sich dafür ein, unsere Städte nachhaltig zu entwickeln: Soziale, wirtschaftliche, ökologische und technologische Entwicklungen sollen dazu beitragen, die Lebensqualität in den Städten zu erhöhen und den Ressourcenverbrauch zu reduzieren.

 

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Wer regiert die Stadt?

«Technologien müssen sich Bedürfnissen anpassen»: Hans Frei, Architekturtheoretiker aus Zürich, betont die Bedeutung der städtischen Öffentlichkeit, damit die Städte den aktuellen Herausforderungen begegnen können. Die Digitalisierung und die Möglichkeiten, Daten zu sammeln und zu verarbeiten schreiten voran. Eine zentrale Frage für die Städte ist, welche Rolle die Politik und die Bevölkerung dabei spielen.

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ZHAW INE: Mitarbeit bei UNO-Nachhaltigkeitszielen

Das Institut für Nachhaltige Entwicklung der ZHAW hat an den UNO-Nachhaltigkeitszielen mitgearbeitet und dafür in Kürze ein internationales Expertenteam zusammengetrommelt. Auch die Initiative Smart City Winterthur trägt zur Erreichung der Nachhaltigkeitszielen bei.

Lesen Sie mehr im Interview des Landboten mit Vicente Carabias, stv. Leiter des ZHAW INE.

Das Internet der Dinge: Rückenwind für die Energiewende

Das Elektroauto in der Garage beginnt sich aufzuladen, wenn die Windkraftanlage im Jura auf Volltouren läuft, und über eine App können wir unseren Stromverbrauch messen und mit jenem anderer Haushalte vergleichen: Geräte, die über das sogenannte «Internet der Dinge» miteinander kommunizieren, leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende – sowohl auf der technischen Ebene wie auch dort, wo unser Verhalten ausschlaggebend ist.

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Bessere Verkehrsplanung in Pully dank Digitalisierung

In Pully VD hilft eine neue Methode, den künftigen Verkehrsfluss in der Stadt zu verbessern und damit das Zentrum zu entlasten. Anonymisierte und aggregierte Mobilfunkdaten machen es möglich. Das Projekt hat gemäss Swisscom Vorbildcharakter, denn diese Methode soll Städte dabei unterstützen, ihre Infrastrukturen gezielter zu planen und einfacher zu bewirtschaften.

Meldung Stadt Pully (PDF, französisch), Swisscom (Link)

Hacker-Angriff auf die digitale Stadt

Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) wurde über Auto-Hacking diskutiert. Auch digital vernetzte Städte sind anfällig – und gelten als Zukunftsmodell. Doch noch stehen die Smart Citys am Anfang. In Bezug auf Hackerangriffe ist das sogar vorteilhaft.

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Präsident Obama lanciert Smart-Cities-Initiative

Die Städte sollen durch Forschung, Investitionen in neue Technologien sowie verstärkte Zusammenarbeit von privaten und staatlichen Organisationen unterstützt werden, die Herausforderungen auf lokaler Ebene zu lösen. Dabei geht es um Lösungen in verschiedenen Bereichen, die für alle Städte relevant sind: Mobilität, Sicherheit, Klimawandel, Versorgung etc.

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Diese Strasse tankt Ihr Auto während der Fahrt auf

Bisher ist es ein entscheidender Nachteil von Elektroautos: Mitunter vergeht viel Zeit, bis die entleerte Batterie wieder weitgehend voll ist. Im günstigsten Fall dauert es 30 bis 60 Minuten. Abhilfe war lange nicht wirklich in Sicht – zumal Batterie-Wechselsysteme auf breiter Front gescheitert sind. Die britische Regierung will nun eine Technik voranbringen, die lange eher als Spinnerei galt: Elektroautos während der Fahrt mit Strom zu betanken.

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Grundlagen für «Smart City» St.Gallen schaffen

St.Gallen soll zur «Smart City» zu werden. Die Sankt Galler Stadtwerke wollen mit einem Pilotprojekt prüfen, wie sich innovative «Smart City»-Anwendungen auf der Grundlage des St.Galler Glasfasernetzes und eines neuartigen, strahlungsarmen Funknetzes kostengünstig realisieren lassen.

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Der Widerspruch zwischen Auto und Stadt: Lösungen für die Zukunft

Der Stadtverkehr wird sich bis zum Jahr 2050 verdreifachen. Mit unserem heutigen Mobilitätssystem werden wir schon viel früher an Grenzen stoßen – Zeit sich Gedanken zu machen, wie wir den Widerspruch zwischen den neuen Mobilitätsanforderungen und unseren herkömmlichen Fortbewegungsmitteln auflösen können. (Blogbeitrag von Jennifer Dungs, Fraunhofer IAO)

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